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Schriftliche Frage 91 von Johannes Wagner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Auswirkungen der Hitzewelle in Kalenderwoche 26 des Jahres 2026 auf alleinlebende und a…

dip / schriftliche_frage 24.07.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des BMG. Ressortforschungsinstitute sind in der Methodik und der Bewertung der wissenschaftlichen Ergebnisse frei. Die Auswahl der Forschungsgegenstände und die Umsetzung der Forschungsergebnisse unterliegen jedoch, wie bei allen Ressortforschungseinrichtungen des Bundes, der Rechts- und Fachaufsicht durch das übergeordnete Bundesministerium. Das bedeutet, dass zum Beispiel in Bezug auf Empfehlungen zum Krisenmanagement Vorgaben durch das BMG erfolgen können. Auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 20/14802 wird verwiesen..

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Schriftliche Frage 91 von Johannes Wagner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Auswirkungen der Hitzewelle in Kalenderwoche 26 des Jahres 2026 auf alleinlebende und a… Frage 91 (Johannes Wagner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Auswirkungen der Hitzewelle in Kalenderwoche 26 des Jahres 2026 auf alleinlebende und ambulant gepflegte ältere Menschen und plant die Bundesregierung die Einrichtung eines bundesweiten Frühwarnsystems zur proaktiven Identifikation und Kontaktaufnahme mit hitzegefährdeten Risikohaushalten (vgl. Plan Canicule „Im Bedarfsfall werden Notfallpläne für Altenund Pflegeeinrichtungen aktiviert und isoliert lebende sowie gefährdete Personen in den Kommunen kontaktiert“, www.der-paritaetische.de/alle-m eldungen/hitzeschutz-in-deutschland-ein-national er-hitzeschutzplan-nach-franzoesischem-vorbild-s oll-kommen/)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Georg Kippels vom 21. Juli 2026: In der Kalenderwoche 26 des Jahres 2026 hat es in Deutschland eine außergewöhnlich intensive und anhaltende Hitzewelle mit regionalen Temperaturen über 40 Grad Celsius gegeben. Einige Bevölkerungsgruppen sind aufgrund individueller Risikofaktoren oder einer erhöhten Exposition besonders gefährdet, insbesondere wenn mehrere dieser Faktoren zusammenkommen. Dazu zählen zum Beispiel ein hohes Alter, Pflegebedürftigkeit und Vorerkrankungen wie Herz- Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen sowie neurologische Erkrankungen wie Demenz. Das Robert Koch-Institut (RKI) führt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit wöchentlich eine Schätzung zur hitzebedingten Mortalität in Deutschland durch. Auch auf der Grundlage dieses kontinuierlichen Monitorings können die Länder, bei denen die Verwaltungsund Finanzierungskompetenz für den Schutz der Gesundheit vor Hitze liegt, wirksame Maßnahmen ergreifen, um hitzeassoziierte Todesfälle zu vermeiden beziehungsweise zu reduzieren sowie Krankheitsverläufe abzumildern. Laut Wochenbericht des RKI zur hitzebedingten Mortalität der Kalenderwoche 26 des Jahres 2026 (22. Juni 2026 bis 28. Juni 2026) entfällt der größte Anteil hitzebedingter Sterbefälle auf die Altersgruppen ab 75 Jahren (abrufbar unter edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/1 3783/RKI-Wochenbericht_Hitzemortalit%c3%a4t_KW26_2026-07-09.p df?sequence=1&isAllowed=y). Die Bundesregierung nimmt die gesundheitlichen Auswirkungen solcher klimawandelbedingter extremer Wetterereignisse, die in Zukunft noch häufiger und intensiver auftreten werden, sehr ernst. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit lässt seit Ende des Jahres 2023 im Rahmen eines Ressortforschungsvorhabens „Möglichkeiten der Ausgestaltung und Umsetzung eines nationalen Hitzeaktionsplans für Deutschland“ untersuchen. In dem Vorhaben werden neben der inhaltlichen Ausgestaltung und Möglichkeiten einer rechtlichen Verankerung auch fachliche Anforderungen an ein länderübergreifendes System sowie Aspekte der Bund-/ Länder-Zuständigkeiten thematisiert. Das Forschungsprojekt soll im Jahr 2026 abgeschlossen werden.

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