Schriftliche Frage 175 von Sonja Lemke (DIE LINKE): Wie soll die Qualitätsprüfung durch die menschlichen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Projekt SPARK (www.sz-dossier.de/dossiers/dig…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.
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Schriftliche Frage 175 von Sonja Lemke (DIE LINKE): Wie soll die Qualitätsprüfung durch die menschlichen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Projekt SPARK (www.sz-dossier.de/dossiers/dig…
Frage 175 (Sonja Lemke, Die Linke):
Wie soll die Qualitätsprüfung durch die menschlichen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Projekt SPARK (www.sz-dossier.de/dossiers/digit alwende/2026-04-01-social-media-altersgrenzen-e u-laender-preschen-vor#ki-agenten-fuer-den-staa t-bmds-veroeffentlicht-code) konkret gewährleistet werden, wenn diese einerseits als „Human in the Loop“ die Verantwortung für die Ergebnisse der Arbeit von KI-Agenten übernehmen sollen, deren Arbeit also irgendwie inhaltlich überprüfen müssten, und andererseits der Einsatz dieser KI- Agenten die Bearbeitung von Anträgen mit sehr großen Aktenmengen extrem verkürzen soll (Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger sprach beispielsweise von 80 Prozent: https://bmds.bund.de/aktue lles/reden/detail/dbb-jahrestagung-2026monatel ange, das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung spricht von Stunden statt Monaten: https://background.tagesspiegel.de/digit alisierung-und-ki/briefing/ki-agent-aus-dem-deuts chland-stack-erhaelt-preis-des-worldgovernmentsummits), sodass eine angemessene menschliche Überprüfung aus meiner Sicht schwer vorstellbar ist, oder ist es zutreffend, dass die Qualitätsüberprüfung durch spezielle Qualitätssicherungs-KI- Agenten übernommen werden soll, wie es meinem Vernehmen nach ein Vertreter des SPARK- Projektes auf einem Panel der Konferenz Digitaler Staat 2026 angedeutet hat, was bedeuten würde, dass die jeweilige Sachbearbeiterin bzw. der jeweilige Sachbearbeiter nur die menschliche Verantwortung für eine von KI-Agenten getroffene Entscheidung übernimmt?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Jarzombek vom 8. April 2026:
Die im Projekt SPARK entwickelten KI-Module unterstützen Sachbearbeiter bei der Bearbeitung umfangreicher Planungs- und Genehmigungsverfahren. Die KI bereitet insbesondere die oft umfangreichen Antragsunterlagen auf und erstellt Querbezüge innerhalb des Vorgangs in wenigen Stunden. Im Vergleich dazu brauchen Sachbearbeiter dafür i. d. R. Wochen oder Monate. Hieraus kann ein Einsparpotenzial in Höhe von 50 Prozent bis 80 Prozent in der Dauer der Bearbeitung hochgerechnet werden. Alle Schritte der KI-basierten Vorbereitung werden nachvollziehbar in der Benutzeroberfläche für die Sachbearbeiter farblich markiert. Auf dieser Grundlage erfolgt die inhaltliche Bearbeitung der Antragsunterlagen durch die Sachbearbeiter. Damit liegt die Verantwortung für die Bearbeitung der Antragsunterlagen nach wie vor bei den Sachbearbeitern.
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