Schriftliche Frage 13 von Mirze Edis (DIE LINKE): Erkennt die Bundesregierung vor dem Hintergrund des aktuellen Iran-Krieges neue Schutzbedürfnisse bei Asylanträgen in Deutschland an, z. B.…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 16. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.
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Schriftliche Frage 13 von Mirze Edis (DIE LINKE): Erkennt die Bundesregierung vor dem Hintergrund des aktuellen Iran-Krieges neue Schutzbedürfnisse bei Asylanträgen in Deutschland an, z. B.…
Frage 13 (Mirze Edis, Die Linke):
Erkennt die Bundesregierung vor dem Hintergrund des aktuellen Iran-Krieges neue Schutzbedürfnisse bei Asylanträgen in Deutschland an, z. B. für kurdische Personen, und strebt die Bundesregierung Maßnahmen an, um die langen und nach meiner Auffassung gefährlichen Wartezeiten für Antragstellerinnen und Antragsteller aus Iran zu verkürzen, und wenn ja, welche sind dies konkret (www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.steht-fluch twelle-bevor-iranische-asylantraege-am-haeufigst en-in-deutschland-gestellt.09293abe-8e08-42e8-b fbf-b20d4bc5ca0e.html)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Daniela Ludwig vom 18. März 2026:
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) prüft in jedem Einzelfall sorgfältig, ob die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen für die Gewährung von Asyl, die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft, die Gewährung subsidiären Schutzes oder die Feststellung eines Abschiebungsverbots vorliegen. Hierfür werden sämtliche Erkenntnisse zur schutzsuchenden Person und zur Herkunftsregion berücksichtigt. Die Bundesregierung versteht die Fragestellung dahingehend, dass mit „Wartezeiten“ die Möglichkeiten gemeint sind, einen Asylantrag beim BAMF zu stellen. Bei der Antragsannahme beim BAMF treten derzeit keine Verzögerungen auf.
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