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Schriftliche Frage 50 von Luise Amtsberg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Plant die Bundesregierung, zusätzliche Mittel bereitzustellen, um lokale humanitäre Akteure wie die Emergency Response Rooms bei der Ausweit…

dip / schriftliche_frage 07.11.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 3. November 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

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Schriftliche Frage 50 von Luise Amtsberg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Plant die Bundesregierung, zusätzliche Mittel bereitzustellen, um lokale humanitäre Akteure wie die Emergency Response Rooms bei der Ausweit… Frage 50 (Luise Amtsberg, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Plant die Bundesregierung, zusätzliche Mittel bereitzustellen, um lokale humanitäre Akteure wie die Emergency Response Rooms bei der Ausweitung der Versorgung mit lebensrettenden Leistungen, insbesondere Nahrungsmitteln, medizinischer Hilfe, Versorgung Überlebender von sexualisierter Gewalt sowie Wasser- und Sanitärversorgung zu unterstützen, sowohl in El Fasher als auch in der umliegenden Region, insbesondere in Tawila, wo derzeit rund 400.000 Binnenvertriebene Zuflucht suchen, und inwiefern setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass die Vereinten Nationen Zugang zu den von den RSF kontrollierten Gebieten erhalten (Quelle: www.rescue.org/d e/pressemitteilung/tausende-fliehen-el-fasher-darf ur-humanitaere-lage-tawila-spitzt-zu)? Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 6. November 2025: Auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 49 wird verwiesen. Überdies hat auch der Nothilfefonds der Vereinten Nationen (CERF) vergangene Woche weitere 20 Mio. US-Dollar für Sudan ausgeschüttet. Darüber hinaus unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit die Widerstandsfähigkeit und soziale Kohäsion von vulnerablen Bevölkerungsgruppen in Sudan. Über ein gemeinsames Programm von WFP und UNICEF in Darfur werden auch in Tawila insbesondere Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinden durch einen besseren Zugang zu integrierten Basisdienstleistungen in den Bereichen Bildung, Kinderschutz, Gesundheit, Sanitär und Ernährungssicherheit unterstützt. Die Bereitstellung weiterer Mittel der Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 2025 wird geprüft. Bislang konnten im Jahr 2025 unter vorläufiger Haushaltsführung 20 Mio. Euro für die Auswirkungen der Sudan-Krise bereitgestellt werden, davon 13 Mio. Euro für die Bevölkerung im Sudan. Das aktuell laufende Programmportfolio des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Sudan umfasst rund 500 Mio. Euro. Das Ziel der Bundesregierung bleibt, dass humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit die Menschen auch wirklich erreichen. Die Bundesregierung unterstützt daher die Bemühungen der Vereinten Nationen, humanitäre Konvois zur Versorgung der Menschen in El Fasher zu ermöglichen. Als Teil dieser Bemühungen hat auch Staatsministerin Serap Güler von 21. bis 27. Oktober 2025 eine Vielzahl Gespräche vor Ort in Sudan sowie in Tschad und den Vereinigten Arabischen Emiraten geführt.

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