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Schriftliche Frage 76 von Dr. Alaa Alhamwi (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung zur Umsetzung der revidierten Energieeffizienzrichtlinie (EED, EU 2023/1791) in deutsch…

dip / schriftliche_frage 07.11.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 3. November 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 76 von Dr. Alaa Alhamwi (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung zur Umsetzung der revidierten Energieeffizienzrichtlinie (EED, EU 2023/1791) in deutsch… Frage 76 (Dr. Alaa Alhamwi, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung zur Umsetzung der revidierten Energieeffizienzrichtlinie (EED, EU 2023/1791) in deutsches Recht, und welche Potenziale in den Sektoren Strom, Gebäude, Industrie, Verkehr und weiteren werden dabei zugrunde gelegt, aufgeschlüsselt nach den jeweiligen Sektoren in ktoe (kilotonne Öleinheiten) und PJ (Petajoule)? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 5. November 2025: Die zuletzt 2023 novellierte EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED, EU 2023/1791) wurde bereits in großen Teilen in deutsches Recht umgesetzt. Einige zentrale EED-Vorgaben wurden durch das im November 2023 in Kraft getretene Energieeffizienzgesetz (EnEfG) ins deutsche Recht umgesetzt, z. B. im Bereich der unternehmensbezogenen Pflichten (Artikel 11 EED) durch die Vorschriften, die Unternehmen mit Blick auf verschiedene Pflichten zur Steigerung der Energieeffizienz verpflichten (§§ 8 ff. EnEfG). Durch das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (WPG), das zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, wurden zudem Artikel 25 und Artikel 26 EED in großen Teilen in deutsches Recht umgesetzt. Die Bundesregierung arbeitet unter Hochdruck daran, die noch offenen EED-Anforderungen zeitnah gesetzlich umzusetzen. Die Erschließung von Effizienzpotenzialen in den einzelnen Sektoren ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Eine zentrale Rolle werden die weitere Ausgestaltung des Emissionshandels auf EU-Ebene und die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa spielen. Die Bundesregierung wird im Lichte dieser Entwicklungen die bisherigen Abschätzungen überprüfen.

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