Schriftliche Frage 126 von Tobias Ebenberger (AfD): Besteht nach Ansicht der Bundesregierung die Chance, dass die „digitale Identität“ den Zugang zu altersbeschränkten Internetseiten und - anw…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 4. August 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.
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Schriftliche Frage 126 von Tobias Ebenberger (AfD): Besteht nach Ansicht der Bundesregierung die Chance, dass die „digitale Identität“ den Zugang zu altersbeschränkten Internetseiten und - anw…
Frage 126 (Tobias Ebenberger, AfD):
Besteht nach Ansicht der Bundesregierung die Chance, dass die „digitale Identität“ den Zugang zu altersbeschränkten Internetseiten und - anwendungen erleichtern wird?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Jarzombek vom 7. August 2025:
Die Bundesregierung sieht in digitalen Identitäten grundsätzlich ein geeignetes Instrument zur Altersverifikation bei Online-Diensten. Voraussetzung hierfür ist, dass entsprechende Lösungen technisch praktikabel, datensparsam und breit verfügbar sind. Mit der Umsetzung der europäischen eIDAS-Verordnung und der Entwicklung digitaler Identitäts-Wallets durch die Mitgliedstaaten entsteht derzeit ein reguliertes Identitätsökosystem, das diese Anforderungen erfüllen kann. Die Wallets ermöglichen einen Altersnachweis, ohne dass über das erforderliche Maß hinausgehende personenbezogene Daten übermittelt werden müssen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die digitale Identität – insbesondere in Form der EUDI-Wallet – künftig einen Beitrag zur Altersverifikation bei altersbeschränkten Online-Angeboten leisten kann, sofern Anbieter und Nutzer entsprechende Lösungen akzeptieren und integrieren.
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