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Schriftliche Frage 211 von Jamila Schäfer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie zeigt sich die von der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Reem Alabali Radovan erwähnte Schwerpunktsetz…

dip / schriftliche_frage 11.07.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. Juli 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Schriftliche Frage 211 von Jamila Schäfer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie zeigt sich die von der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Reem Alabali Radovan erwähnte Schwerpunktsetz… Frage 211 (Jamila Schäfer, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie zeigt sich die von der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Reem Alabali Radovan erwähnte Schwerpunktsetzung der neuen interessengeleiteten Entwicklungspolitik auf das Horn von Afrika in der entwicklungspolitischen Praxis? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Bärbel Kofler vom 9. Juli 2025: Das Horn von Afrika ist eine Schwerpunktregion des entwicklungspolitischen Engagements der Bundesregierung. Aufgrund der geografischen Nähe und handelsstrategischen Lage am Roten Meer ist die Stabilität und nachhaltige Entwicklung am Horn von Afrika im Interesse Deutschlands und Europas. Deutschland leistet mit seiner Entwicklungszusammenarbeit am Horn von Afrika einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Region. Inhaltlich fokussiert sich das entwicklungspolitische Engagement hier auf die Themenbereiche Friedenssicherung und Konfliktprävention, Ernährungssicherung und Klimaresilienz, Migrationsmanagement und Unterstützung von Vertriebenen, Energie- und Privatsektorentwicklung sowie Ausbildung und Beschäftigung. Neben der bilateralen Kooperation mit Äthiopien, Kenia, Somalia und Uganda arbeitet die Bundesregierung im Sudan und Südsudan aufgrund der politischen Lage im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit vorrangig mit internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen. Mit den Regionalorganisationen „Intergovernmental Authority on Development“ (IGAD) und „East African Community“ (EAC) sowie der „Horn von Afrika“-Initiative der Finanzminister der Region unterstützt die Bundesregierung auch regionale Ansätze zur Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit am Horn von Afrika. Über die Unterstützung dieser regionalen Strukturen trägt die Entwicklungszusammenarbeit auch dazu bei, regionale Integration und friedliche Konfliktbeilegung voranzubringen. Gemäß dem Koalitionsvertrag wird die Bundesregierung die Stabilisierung am Horn von Afrika weiter in den Fokus nehmen.

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