Schriftliche Frage 87 von Sergej Minich (AfD): Inwieweit sieht die Bundesregierung angesichts der jüngsten Entwicklungen die rund 3.300 unmittelbar bei ArcelorMittal in Bremen betroffenen…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 30. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 87 von Sergej Minich (AfD): Inwieweit sieht die Bundesregierung angesichts der jüngsten Entwicklungen die rund 3.300 unmittelbar bei ArcelorMittal in Bremen betroffenen…
Frage 87 (Sergej Minich, AfD):
Inwieweit sieht die Bundesregierung angesichts der jüngsten Entwicklungen die rund 3.300 unmittelbar bei ArcelorMittal in Bremen betroffenen Arbeitsplätze sowie die weiteren nahezu 4.700 indirekt vom Stahlwerk in Bremen abhängigen Beschäftigungsverhältnisse in ihrer Existenz gefährdet, und welche konkreten Maßnahmen gedenkt sie zu ergreifen, um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 3. Juli 2025:
Eine wettbewerbsfähige Stahlindustrie am Standort Deutschland liegt im Interesse der Bundesregierung. Die Bundesregierung bedauert, dass ArcelorMittal entschieden hat, das Projekt Direct Reduced Iron for Bremen and Europe (DRIBE2) nicht weiterzuverfolgen. Es handelt sich dabei um eine privatwirtschaftliche Entscheidung des Unternehmens. Die Bundesregierung ist sich bewusst, dass die Entscheidung Verunsicherung bei den Belegschaften auslöst. Es ist die Aufgabe des Unternehmens, hier verantwortungsvoll vorzugehen und die Sozialpartner eng einzubinden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) stand und steht mit dem Unternehmen zum Projekt im kontinuierlichen Austausch. Zugleich hat die Schaffung wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen für die Breite der deutschen Industrie für Bundesregierung und BMWE weiterhin hohe politische Priorität.
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