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Schriftliche Frage 60 von Dr. Markus Reichel (CDU/CSU): Inwiefern wurde die erst kürzlich gelaunchte i-Kfz-App des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) mit dem EUdi-Wallet- Projekt…

dip / schriftliche_frage 02.05.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 28. April 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.

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Schriftliche Frage 60 von Dr. Markus Reichel (CDU/CSU): Inwiefern wurde die erst kürzlich gelaunchte i-Kfz-App des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) mit dem EUdi-Wallet- Projekt… Frage 60 (Dr. Markus Reichel, CDU/CSU): Inwiefern wurde die erst kürzlich gelaunchte i-Kfz-App des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) mit dem EUdi-Wallet- Projekt der SPRIN-D des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) abgestimmt, und inwiefern sind beide Projekte miteinander interoperabel (Schnittstellen, gleiche Programmiersprache und perspektivisch die Integrationsfähigkeit des digitalen Nachweises des Fahrzeugscheins in die staatliche EUdi-Wallet, welche aktuell durch die SPRIN-D entwickelt wird)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Sören Bartol vom 2. Mai 2025: Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) steht bezüglich der Weiterentwicklung der i-Kfz-App in engem Austausch mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Die i-Kfz-App ist eine Entwicklung des Kraftfahrt-Bundesamtes und der Bundesdruckerei. Sie wurde eigenständig konzipiert, weil sonst eine nationale Lösung für den digitalen Fahrzeugschein erst in mehreren Jahren hätte angeboten werden können. Die App setzt die internetbasierte Fahrzeugzulassung fort und wird den Bürgerinnen und Bürgern bis Sommer dieses Jahres die Möglichkeit geben, mit dem digitalen Fahrzeugschein am Straßenverkehr in Deutschland teilzunehmen. Bei der Entwicklung war von vornherein berücksichtigt worden, dass die App später in die EUdi-Wallet überführt werden muss. Die i-Kfz-App verwendet deshalb die Architekturrichtlinien und ISO-Standards der Europäischen Union. Dadurch wird sichergestellt, dass perspektivisch auch der digitale Führerschein in die App integriert werden kann. Es ist technisch möglich, dass die Inhalte der i-Kfz-App in die später vom BMI bereitgestellte EUdi-Wallet aufgenommen werden. Denn auch die EUdi- Wallet folgt den oben genannten europäischen Richtlinien und Standards. Aktuell wird im Rahmen des Pilotprojekts APTITUDE der digitale Fahrzeugschein auf EU-Ebene entwickelt, wobei die deutsche i-Kfz- App verwendet wird. Auch dies geschieht in enger Abstimmung mit dem BMI.

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