Stiftung Deutsche Sporthilfe
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Stiftung Deutsche Sporthilfe
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Durch direkte Anschreiben, Positionspapiere oder Gespräche wird unmittelbar der Kontakt mit Politikerinnen und Politikern, insbesondere Mitgliedern des Bundeskanzleramts bzw. Deutschen Bundestages, gesucht. Im Schwerpunkt wird die Interessenvertretung ausgeübt, um angesichts des Sportfördergesetzes und der geplanten Sportagentur die Förderung des Spitzensports in Deutschland zu gestalten. Zudem werden Austausch- und Informationsveranstaltungen organisiert, zu denen
regelmäßig auch Mitglieder des Bundeskanzleramts bzw. Deutschen Bundestages eingeladen werden,
um diese von unseren Positionen zu überzeugen.
Interessenbereiche: Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Gesundheitsförderung; Berufliche Bildung; Schulische Bildung; Digitalisierung; Gesundheitsversorgung; Profisport; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Hochschulbildung
Regelungsvorhaben:
- Athletenförderung ausbauen - Grundförderung erhöhen: Ziel ist es, Athletinnen und Athleten die nötige Sicherheit zu geben, um sich ganz auf ihren Spitzensport
konzentrieren zu können – ohne Existenzängste und mit der Perspektive, Sport und Ausbildung
zu verbinden.
Ein zentrales Instrument dafür ist die monatliche Grundförderung durch die Stiftung Deutsche
Sporthilfe. Diese muss dringend an die gestiegenen Lebenshaltungskosten und die Anforderungen
des Spitzensports angepasst werden:
- Top-Team: Erhöhung von derzeit 800 € auf 1.500 € monatlich
- Potenzial-Team: Erhöhung von derzeit 700 € auf 1.000 € monatlich
Darüber hinaus bedarf es einer gezielten zusätzlichen Förderung für die sogenannten vorübergehenden olympischen Verbände (VOV).
- Individualbudgets für Athletinnen und Athleten: Es gibt immer wieder herausragende Talente, die auch ohne die etablierten Strukturen zu nutzen,
erfolgreich sind. Diese Ausnahmeathletinnen und -athleten sollten ebenfalls von staatlicher Unterstützung
profitieren. Ein Individualbudget, das flexibel und bedarfsgerecht von den Athletinnen und Athleten in enger Kooperation mit den Verbänden selbst eingesetzt werden kann. Die Vergabe und Verwaltung
dieser Budgets sollte durch die Stiftung Deutsche Sporthilfe erfolgen, die über langjährige
Erfahrung und das Vertrauen der Athletinnen und Athleten verfügt und alle Partner eng einbindet.
- Steuerfreiheit für Prämienzahlungen der Athletinnen und Athleten: Die Stiftung Deutsche Sporthilfe fordert die steuerliche Freistellung von Prämienzahlungen und
Förderleistungen für Athletinnen und Athleten in olympischen und paralympischen Sportarten.
Diese steuerliche Entlastung wäre ein starkes Signal der Wertschätzung und ein konkreter Beitrag
zur Verbesserung der Rahmenbedingungen im Spitzensport.
- Verwaltungs-Berufsgenossenschaft-Schutz für alle Bundeskader ab 16: Die Stiftung Deutsche Sporthilfe fordert, dass alle Bundeskaderathletinnen und -athleten ab dem
16. Lebensjahr Zugang zur freiwilligen Versicherung der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft
(VBG) erhalten. Eine solche Absicherung besteht bereits für in Vereinen angestellte Sportlerinnen
und Sportler. Sie sollte auf etwa 2.000 Bundeskaderathletinnen und -athleten ausgeweitet werden,
die für Deutschland an den Start gehen.
- Rahmenbedingungen modernisieren, Stützpunktreform und Aufwertung der Trainerstellen: - Um objektive und leistungsorientierte Entscheidungen zu ermöglichen, braucht es eine klare
Trennung zwischen Vereins- und Bundesebene. Zukünftig sollten Bundesstützpunkte mit exzellenten Rahmenbedingungen federführend durch die Spitzensport-Agentur eingerichtet und gemeinsam mit den Kommunen oder Landkreisen betrieben werden.
- Überführung der Olympiastützpunkte in die Trägerschaft der Spitzensport-Agentur
- Verbesserte Verzahnung mit Bundesstützpunkten, Wissenschaft, Bildungseinrichtungen
und Wirtschaftspartnern
- Es braucht eine grundlegende Reform der Bundestrainerstellen, die attraktive Rahmenbedingungen
schafft und die Professionalisierung vorantreibt
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Keine Relationen.