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PsyFaKo e.V. (Psychologie-Fachschaften-Konferenz)

lobbyregister / register_entry 07.04.2022 · Original ↗

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PsyFaKo e.V. (Psychologie-Fachschaften-Konferenz) Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Der PsyFaKo e.V. ist die Interessensvertretung und eingetragene Lobby der Studierenden der Psychologie im deutschsprachigen Raum. Als Verein vertreten wir die politischen Interessen von über 100.000 Studierenden auf Bundes- und Landesebene. Durch Austausch und Zusammenarbeit mit verschiedenen berufspolitischen Interessenverbänden und politischen Entscheidungstragenden arbeiten wir aktiv daran die Zukunft des Berufsfeldes Psychologie sowie die Studienbedingungen nach den Bedürfnissen der Studierenden zu formen. Darüber hinaus unterstützen wir die örtlichen Fachschaftsvertretungen in ihren Belangen und vernetzen diese untereinander. Unsere Konferenzveranstaltung bietet jedes Semester den Studierenden Raum, um sich auf persönlicher Ebene zu treffen und auszutauschen. Unsere vereinseigenen Plattformen bieten ganzjährig eine Schnittstelle, um an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Interessenbereiche: Rechte von Menschen mit Behinderung; Gesundheitsförderung; Geschlechterpolitik; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Krankenversicherung; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Gesundheitsversorgung; Berufliche Bildung; Hochschulbildung; Wissenschaft, Forschung und Technologie Regelungsvorhaben: - Änderung des Entwurfs des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes: Eine gesetzliche Regelung zur Finanzierung der ambulanten und stationären psychotherapeutischen Weiterbildung im Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Kommune (GVSG). Ein gesetzlicher Auftrag an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur grundlegenden Reform der Bedarfsplanung für vertragspsychotherapeutische Kassensitze, die auch den realen Bedarf in der Gruppe der Erwachsenen berücksichtigt. - Änderung der Approbationsprüfung unter Beibehaltung des Prüfungsformats mit Schauspielpersonen: Wir begrüßen, dass der Änderungsentwurf der Approbationsordnung die Parcoursprüfung mit Schauspielpersonen weiterhin vorsieht, dieses Format sollte langfristig beibehalten werden. Die Reduktion auf zwei Stationen sehen wir als zweckmäßig an, jedoch schlagen wir vor die Kompetenzbereiche fest den beiden Stationen zuzuteilen. Die vorgesehene Vorbereitungszeit begrüßen wir. Ergänzt werden sollte die Möglichkeit für Prüfende Rückfragen im Anschluss an die Station zu stellen. - Stellungnahme zur Flexibilisierung videogestützter Psychotherapie im neuen Digitalisierungsgesetz (DigiG): Wir begrüßen die Flexibilisierung videogestützter Psychotherapie für gesetzlich Krankenversicherte. Wir fordern die gleichzeitige Gewährleistung fachlicher Standards und größtmögliche Sorgfalt bei der Durchführung von videogestützter Psychotherapie. Erstgespräche und Probatorik müssen weiterhin in Präsenz stattfinden. Übergänge zwischen Präsenz- und online-Psychotherapie müssen ohne Therapeut*innenwechsel oder andere Brüche in der Behandlungskontinuität möglich sein. Der Erhalt und Ausbau regionaler Versorgungsangebote muss sichergestellt werden. - Änderung des Referentenentwurf des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) des Bundesministeriums für Gesundheit: Eine gesetzliche Regelung zur Finanzierung der stationären psychotherapeutischen Weiterbildung muss in Form einer Refinanzierung der Personalkosten für die Psychotherapeut*innen in Weiterbildung in die Bundespflegesatzverordnung (BPflV) aufgenommen werden. Die Vergütung der Psychotherapeut*innen in Ausbildung ist mindestens an die Inflation seit 2019 anzugleichen. Sie ist jedoch in Anbetracht des hohen Qualifikationsniveaus und der erbrachten Versorgungsleistungen eigentlich noch deutlich darüber hinaus anzuheben. Neben dem stationären Teil sind auch für den ambulanten Teil der psychotherapeutischen Weiterbildung zwingend gesetzliche Regelungen zur Finanzierung erforderlich. - Abschaffung von Einschränkungen gendergerechter Sprache: Die PsyFaKo schließt sich der Zusammenkunft aller Physik Fachschaften e.V. (ZaPF) an und kritisiert scharf die Einschränkungen gendergerechter Sprache, die Vielfalt ignorieren. Wir fordern eine inklusive Sprache für alle Geschlechter und lehnen Verbote ab, die Diskriminierung verstärken und Rechte gefährden. - Mittelkürzungen an Hochschulen - eine Katastrophe für die Deutsche Bildung!: Der PsyFaKo e.V. fordert Bund und Länder auf, geplante Kürzungen und Mittelstreichungen bei Hochschulen zu verhindern und stattdessen eine langfristige, zukunftssichere Investitionsstrategie für Hochschulen zu entwickeln, die eine angemessene Finanzierung von Bildung, Lehre und Forschung sicherstellt. - Prävention von Gewalttaten: Der PsyFaKo e.V. schließt sich der Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) an und fordern insbesondere einen Ausbau der Versorgungsstrukturen, der Eingliederungshilfe und der Sozialpsychiatrischen Dienste, um eine angemessene und bedarfsgerechte Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sicherzustellen.

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