Mother Hood e.V.
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Mother Hood e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Die Arbeit von „Mother Hood e.V.“ basiert auf der Überzeugung, dass die Familie die Quelle der Gesellschaft ist. Insbesondere stellen Mutter und Kind während Schwangerschaft, Geburt und 1. Lebensjahr eine sensible, und im Sinne der Stabilität von Familien, eine für die gesamte Gesellschaft
besonders schützenswerte Einheit dar. Das physische und psychische Wohlergehen von jungen Familien gerade zu Beginn eines neuen Lebens prägt die Biographien der betroffenen Individuen nachhaltig und hat weitreichende gesamtgesellschaftliche und auch volkswirtschaftliche
Konsequenzen. Schwangerschaft und Geburt sind sinn- und lebensstiftend und legen den Grundstein für künftige Entwicklungen.
Der Verein setzt sich dafür ein, dass allgemeine Menschenrechte auch im Umfeld einer Geburt gewahrt werden. Wir vertreten die Rechte der Frauen, Kinder und Familien auf eine selbstbestimmte, sichere und unversehrte Geburt mit der freien Wahl des Geburtsortes. Mother Hood e.V. misst
dieser Arbeit besondere Bedeutung bei, weil der Anspruch auf den bestmöglichen Gesundheitsstandard während Schwangerschaft, Geburt und im 1. Lebensjahr nicht realisiert wird und Geringschätzung von Menschen und Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit
Geburt unzureichend öffentlich anerkannt, dokumentiert und bekämpft werden.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Pflege; Geschlechterpolitik; Gesundheitsförderung; Gesundheitsversorgung; Familienpolitik
Regelungsvorhaben:
- Aktionsplan Umsetzung Nationales Gesundheitsziel Gesundheit rund um die Geburt: Die Bundesregierung hat im aktuellen Koalitionsvertrag die Umsetzung des Nationalen Gesundheitsziels "Gesundheit rund um die Geburt" mittels eines Aktionsplans festgelegt. Zum Entwurf für diesen Aktionsplan nimmt Mother Hood Stellung und adressiert Kritik auch an Mitarbeitende im Bundesgesundheitsministerium.
- Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz: Umsetzung aus unserer Sicht familienfreundliche Regelung der Elternzeit und des Elterngeldes
- Verbesserung der Qualität in der Geburtshilfe: diskriminierungsfreie und bedarfsgerechte Versorgung im Koalitionsvertrag: Die Qualität der Versorgung rund um die Geburt zu verbessern, ist entscheidend, um die Gesundheit von Müttern und Neugeborenen zu schützen und zu fördern. Eine qualitativ hochwertige Geburtshilfe verringert nicht nur das Risiko von Komplikationen während der Geburt, sondern wirkt sich langfristig auch positiv auf die physische und psychische Gesundheit von Frauen und ihren Familien aus.
Es muss daher sichergestellt werden, dass alle Schwangeren und Gebärenden – unabhängig von sozialen, kulturellen oder gesundheitlichen Faktoren – eine bedarfsgerechte Versorgung erhalten. Dies ist aktuell nicht der Fall.
- Konsequenzen aus der RESPECT-Studie für die Versorgung rund um die Geburt: Konsequenzen aus der RESPECT-Studie für die Versorgung rund um
die Geburt.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat seit dem Jahr 2022 die Studie
RESPECT („A Prospective Mixed-Methods-REsearch Project on Subjective Birth
Experience and PErson-Centred Care ...“) gefördert bzw. beauftragt, um das
subjektive Geburtserleben sowie Ansatzpunkte für eine Verbesserung der
Versorgungssituation wissenschaftlich zu untersuchen.
Die Ergebnisse der Studie liegen seit dem vergangenen Herbst vor. Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen in der Geburtshilfe
bitten wir das Ministerium um Auskunft, welche Konsequenzen es aus den
RESPECT-Ergebnissen für die Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt
und Wochenbett zieht.
Relationen
Keine Relationen.