Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV)
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Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV)
Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä.
Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt ist ein Zusammenschluss aus zahlreichen Verbänden, der alle Bereiche der vielfältigen Tourismusbranche vertritt. Grundlagen der Arbeit des Aktionsbündnisses sind die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch und die Kollaboration zwischen den touristischen Verbänden und Partnern. Um die Rahmenbedingungen für die gesamte Touristikbranche zu verbessern, unterhalten wir einen „interfraktionellen Dialog“. Mithilfe von Positionspapieren, parlamentarischen Abenden und Webinaren informieren wir über Herausforderungen und Potenziale der touristischen Leistungsträger und machen Vorschläge für gesetzliche Regelungen zur Förderung für jeden einzelnen Marktteilnehmer.
Interessenbereiche: Klimaschutz; Schienenverkehr; Datenschutz und Informationssicherheit; Luft- und Raumfahrt; EU-Gesetzgebung; Personenverkehr; Handel und Dienstleistungen; Sonstiges im Bereich "Sport, Freizeit und Tourismus"; Kommunikations- und Informationstechnik; Internetpolitik; Schifffahrt; Kultur; Digitalisierung; Tourismus; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Straßenverkehr; Außenwirtschaft; Werbung
Regelungsvorhaben:
- Beibehaltung und Erweiterung um Marktversagen bei der Revision Pauschalreiserichtlinie: Wir beziehen uns auf die Richtlinie des europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie EU 20152302 zur wirksameren Gestaltung des Schutzes von Reisenden und zur Vereinfachung und Klarstellung bestimmter Aspekte der Richtlinie vom 29.11.2023. Grundsätzlich hat sich die Pauschalreiserichtline in ihrer jetzigen Form im alltäglichen Geschäft bewährt. Dies gilt jedoch explizit nicht für die Corona-Pandemie als ein Ereignis eines weltweiten Marktversagens. Für einen solchen außergewöhnlichen Fall war die Pauschalreiserichtlinie nie vorgesehen. Statt also die wichtigste Forderung zu berücksichtigen, werden stattdessen weitere Hürden und Erschwernisse eingeführt, die im Resultat das Produkt Pauschalreise nur teurer und damit unattraktiver machen.
- Erhöhung der ETIAS-Gebühren: Die EU-Kommission möchte die ETIAS-Gebühr (Einreise-Registrierung für visafreie Nicht-EU-Bürger) von 7,00 € auf 20,00 € erhöhen. Das lehnen wir als ungebründet ab und bitten den Tourismusausschuss im Bundestag als auch das BMWE, sich gegen diese Gebührenerhöhung bei der EU einzusetzen.
Relationen
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