YARA Brunsbüttel GmbH
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YARA Brunsbüttel GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die YARA Brunsbüttel GmbH mit Sitz in Büttel befindet sich mittelbar im vollständigen Besitz der Yara International ASA mit Sitz in Oslo/Norwegen. Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der YARA GmbH & Co. KG mit Sitz in Dülmen, die Obergesellschaft des deutschen YARA Teilkonzerns ist. YARA Brunsbüttel GmbH ist als Produzent von Ammoniak, Pflanzennährstoffen und Industriechemikalien ein verbundenes Unternehmen der Yara International ASA.
Als Vertreter eines Unternehmens, welches in einer hoch regulierten Branche tätig ist, sehen wir die Interessenvertretung als wichtigen Teil für das dauerhafte Fortbestehen unseres Unternehmens an. Daher wird die Interessenvertretung mit eigenen Beschäftigten direkt oder indirekt über beauftragte Verbandsinteressenvertreter betrieben. Beschäftigte unseres Unternehmens arbeiten in Ausschüssen und Arbeitskreisen von Verbandsinteressenvertretern mit. In diesen wird die Positionierung mit anderen Unternehmensvertretern gemeinsam erarbeitet, um in politischen Prozessen jeweils die Sicht unseres Unternehmens oder der gesamten Branche einzubringen.
Interessenbereiche: Schifffahrt; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Land- und Forstwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; EU-Gesetzgebung; Erneuerbare Energien; Fossile Energien; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Sonstiges im Bereich "Energie"; Lebensmittelsicherheit; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Energienetze; Allgemeine Energiepolitik; Klimaschutz
Regelungsvorhaben:
- Einführung von Maßnahmen zur Ermöglichung von CCS (Carbon Capture & Storage): Das Ziel der Interessenvertretung ist, dass in Deutschland die Umsetzung von CCS ermöglicht wird und eingesparte CO2-Emissionen dank CCS auf das zu erreichende Einsparungspotential von Treibhausgasen entsprechend angerechnet werden.
- Einführung von Maßnahmen auf der Nachfrageseite zum Zweck des Hochlaufs des Marktes für CO2-arme Produkte (Grüne Leitmärkte): Die Interessenvertretung erfolgt mit dem Ziel, dass grünes Ammoniak und darauf basierte Düngemittel im Konzept der grünen Leitmärkte Berücksichtigung finden.
- Realistische Umsetzung der RED III, Anrechnung div. Ansätze und Intensivierung sowie Förderung der Industrie bei der Transformation: Berücksichtigung von sog. grünem Ammoniak als Schiffskraftstoff sowie als Basis für sog. grüne oder kohlenstoffarme Düngemittel sowie als Grüngasquote im GHG.
- Drohende potentielle Aussetzung des CBAM (CO2-Grenzausgleichsmechanismus) auf EU-Ebene: Yara plädiert für die Beibehaltung des CBAM (CO2-Grenzausgleichsmechanismus) ohne Aussetzung oder Ausschluss einzelner Gruppen oder Sektoren. Wir fordern die Mitgesetzgeber der EU nachdrücklich auf, Artikel 27a des CBAM in seiner Gesamtheit abzulehnen. Wie benötigen die Unterstützung der Deutschen Regierung in Brux, um unsere Position zu untermauern. Die Investitionen der EU-Industrie in die Dekarbonisierung, ihre Wettbewerbsfähigkeit, die Ernährungssicherheit Europas sowie die aufstrebende saubere Wasserstoffwirtschaft der EU stehen auf dem Spiel. Die Integrität des CBAM muss als Eckpfeiler der Klimaziele und der industriellen Wettbewerbsfähigkeit Europas gewahrt bleiben.
- Erhalt des EU-ETS: Yara fordert regulatorische Stabilität, Vorhersehbarkeit und Kontinuität bei der Umsetzung der europäischen Klimagesetzgebung, insbesondere beim Emissionshandelssystem (ETS) und beim CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM). ETS und CBAM sind zusammen entscheidend, Um Carbon Leckage zu verhindern und fairere Wettbewerbsbedingungen zwischen inländischer Produktion und Importen aus Drittländern herzustellen. Planbarkeit für die notwendigen Investitionen mit langen Zyklen sind dabei unerlässlich. Politische Volatilität verzögert oder verhindert Investitionen.
Relationen
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