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YARA GmbH & Co. KG

lobbyregister / register_entry 02.03.2022 · Original ↗

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YARA GmbH & Co. KG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die YARA GmbH & Co. KG mit Sitz in Dülmen befindet sich mittelbar im vollständigen Besitz der Yara International ASA mit Sitz in Oslo/Norwegen. Die Gesellschaft ist Obergesellschaft des deutschen YARA-Teilkonzerns. Mit der Zweigniederlassung YARA Rostock unterhält die Gesellschaft am Standort Poppendorf/Mecklenburg-Vorpommern einen Produktionsbetrieb für die Herstellung von Industriechemikalien und Düngemitteln. Die Gesellschaft vertreibt vom Standort Dülmen aus sowohl Düngemittel als auch Industriechemikalien aus eigener Herstellung sowie Handelswaren. Des Weiteren verfügt das Unternehmen am Standort Dülmen über ein Institut für Pflanzenernährung und Umweltforschung, das für die YARA-Gruppe eigene Forschungstätigkeiten durchführt. Diese beinhalten sowohl neue Produkte als auch bessere Anwendungsempfehlungen für die Pflanzennährstoffe. Am Standort Berlin unterhält die Gesellschaft die Niederlassung YARA Digital Farming, welche sich mit der Entwicklung und dem Vertrieb von IT-gestützten Entscheidungshilfen zur Optimierung des Betriebsmanagements im Agrarsektor beschäftigt. Als Vertreter eines Unternehmens, welches in einer hoch regulierten Branche tätig ist, sehen wir die Interessenvertretung als wichtigen Teil für das dauerhafte Fortbestehen unseres Unternehmens an. Daher wird die Interessenvertretung mit eigenen Beschäftigten direkt oder indirekt über beauftragte Verbandsinteressenvertreter betrieben. Beschäftigte unseres Unternehmens arbeiten in Ausschüssen und Arbeitskreisen von Verbandsinteressenvertretern mit. In diesen wird die Positionierung mit anderen Unternehmensvertretern gemeinsam erarbeitet, um in politischen Prozessen jeweils die Sicht unseres Unternehmens oder der gesamten Branche einzubringen. Interessenbereiche: Fossile Energien; Allgemeine Energiepolitik; Artenschutz/Biodiversität; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Industriepolitik; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; EU-Gesetzgebung; Schifffahrt; Land- und Forstwirtschaft; Lebensmittelsicherheit; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Erneuerbare Energien; Lebens- und Genussmittelindustrie Regelungsvorhaben: - Realistische Umsetzung der RED III, Anrechnung div. Ansätze und Incentivierung sowie Förderung der Industrie bei der Transformation: Berücksichtigung von sog. grünem Ammoniak als Schiffskraftstoff, als Basis für sog. grüne oder kohlenstoffarme Düngemittel und zur Erreichung der Grüngasquote im GHG. - Einführung von Maßnahmen auf der Nachfrageseite zum Zweck des Hochlaufs des Marktes für CO2-arme Produkte (Grüne Leitmärkte): Die Interessenvertretung erfolgt mit dem Ziel, dass grünes Ammoniak und darauf basierte Düngemittel im Konzept der grünen Leitmärkte Berücksichtigung finden. - Gefahr der potentiellen Aussetzung des CBAM (CO2-Grenzausgleichsmechanismus) auf EU-Ebene: Yara plädiert dafür, dass die Mitgesetzgeber der EU Artikel 27a zur Aufhebung des CBAM in seiner Gesamtheit ablehnen. CBAM ist ein Instrument der Klimapolitik und unterstützt einen faireren Wettbewerb zwischen EU-Erzeugnissen und Importen aus Drittländern. Es sorgt für zuverlässige Planbarkeit und sichert Investitionsentscheidungen der Wirtschaftsakteure. - Erhalt des EU-ETS: Yara fordert regulatorische Stabilität, Vorhersehbarkeit und Kontinuität bei der Umsetzung der europäischen Klimagesetzgebung, insbesondere beim Emissionshandelssystem (ETS) und beim CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM). ETS und CBAM sind zusammen entscheidend, um Carbon Leakage zu verhindern und fairere Wettbewerbsbedingungen zwischen inländischer Produktion und Importen sicherzustellen. Planbarkeit für die notwendigen Investitionen mit langen Zyklen sind dabei unerlässlich. Politische Volatilität verzögert oder verhindert diese.

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