Long COVID Deutschland (LCD)
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Long COVID Deutschland (LCD)
Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä.
Als privates Netzwerk von Betroffenen setzt sich Long COVID Deutschland (LCD) für Aufklärung, Versorgung und Erforschung von Long/Post-COVID ein. LCD vertritt die Interessen von Patient*innen bei Projekt- und Verbundvorhaben in den Bereichen der Versorgungs- und klinischen Forschung in diversen Bundesländern (finanziert durch die jeweils zuständigen Ministerien der Länder). Personen aus dem Team von LCD beraten medizinische Gremien, Kostenträger und Expert*innengruppen bei Vorhaben zur Erstellung von Leitlinien, Begutachtungs- und Versorgungsrichtlinien sowie Therapieempfehlungen. Als Patient*innenorganisation erhebt LCD Primärdaten und erstellt Analysen, wissenschaftliche Veröffentlichungen und Positionspapiere. Auf Ebene der Bundesregierung setzten sich Vertreter*innen von LCD im persönlichen Austausch mit Mitgliedern des Deutsche Bundestages (MdB), Bundesministerien und Bundesbehörden für die Finanzierung und Unterstützung von konkreten Fördervorhaben- und maßnahmen ein. Im Zentrum der Arbeit von LCD steht die Einbringung von Bedarfen aus Sicht der Patient*innen in Verbindung mit der wissenschaftlich-medizinischen Expertise einzelner LCD Vertreter*innen.
Folgende konkrete Tätigkeiten wurden und werden von LCD insbesondere auf Ebene der Bundesregierung umgesetzt:
- Teilnahme am Runden Tisch im Rahmen der Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Initiative Long COVID.
- Teilnahme an Fachgesprächen und Expert*innengruppen im Rahmen der BMG Initiative Long COVID (inkl. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM))
- Gespräche mit Vertreter*innen von Fachreferaten im BMG und Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu den Themen Versorgung und Forschung von Long/Post-COVID (inkl. Finanzierung von konkreten Projektvorhaben und Fördermaßnahmen).
- Gespräche mit MdB zu den Themen Versorgung und Forschung von Long/Post-COVID (inkl. Finanzierung von konkreten Projektvorhaben und Fördermaßnahmen).
- Teilnahme an der Patient*innenvertretung im vom BMBF geförderten Netzwerk Universitätsmedizin (NUM)/Nationalen Pandemie Kohorten Netz (NAPKON).
- Mitglied im Lenkungsausschuss der NAPKON – Therapeutischen Interventionsplattform (NAPKON-TIP).
- Mitglied im Lenkungsausschuss der vom BMBF geförderten Nationalen Klinischen Studiengruppe (NKSG) Post-COVID-19-Syndrom und ME/CFS.
- Einbringung der Perspektive von Patient*innen in diversen vom BMG oder BMBF geförderten Vorhaben zur Versorgungs- und klinischen Forschung.
- Einbringung von konkreten Forderungen zu Long/Post-COVID in den Koalitionsvertrag der 20. Bundesregierung.
- Teilnahme als Sachverständige an diversen öffentlichen Anhörungen im Deutschen Bundestag (inkl. Einbringung schriftlicher Stellungnahmen)
- Teilnahme an Sitzungen der Interministerielle Arbeitsgruppe (IMA) Long COVID der Deutschen Bundesregierung.
- Einbringung einer Petition zu Long/Post-COVID an die Deutsche Bundesregierung (inkl. Übergabe der Überschriften an BMG und MdB)
Die Ausübung der Interessenvertretung durch Vertreter*innen von LCD erfolgt durch direkte Anschreiben und Gespräche, die zur Verfügungstellung und Verbreitung von Positionspapieren oder bei Veranstaltungen unmittelbar im Kontakt mit Politiker*innen, insbesondere MdB, aber auch den Zuständigen der relevanten Bundesbehörden. Dazu gehört auch in Einzelfällen die Erarbeitung und Übermittlung von Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben.
Interessenbereiche: Rente/Alterssicherung; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Gesundheitsversorgung
Regelungsvorhaben:
- Aufnahme von ME/CFS in das ASV-Programm nach § 116b SGB V: ME/CFS soll in das Programm der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) nach § 116b SGB V aufgenommen werden, um die Versorgung strukturell deutschlandweit zu stärken
Relationen
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