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Thermo Fisher Scientific

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Thermo Fisher Scientific Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Thermo Fisher Scientific ist ein Unternehmen im Bereich der Life Science Industrie, Biotechnologie und analytischer Instrumente. Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages geführt zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit, auch im Hinblick auf die Situation der Beschäftigten des Unternehmens, von großer Bedeutung sind. Dabei geht es unter anderem um Forschungs- und gesundheitspolitische Rahmenbedingungen (Zell- und Gentherapien, Biotechnologie, Medizintechnik), Energiesicherheit, Transformation, Klimawandel, Verteidigung und Sicherheit (analytische Strahlenmessgeräte für die Anwendung in Krisengebieten), Anforderungen an Lieferketten und Nachhaltigkeit bis hin zum Bürokratieabbau. Zweck der Interessenvertretung ist es, die Sicht der Praxis zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu geben. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Veranstaltungen und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden in Einzelfällen auch Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt. Interessenbereiche: EU-Binnenmarkt; Digitalisierung; Gesundheitsförderung; Außenpolitik; EU-Gesetzgebung; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Industriepolitik; Sonstige Interessenbereiche; Gesundheitsversorgung; Arzneimittel; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Handel und Dienstleistungen; Außenwirtschaft; Klimaschutz; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Wissenschaft, Forschung und Technologie Regelungsvorhaben: - Gen- und Zellstrategie: Für eine Etablierung der Gen- und Zellstrategie der Bundesregierung, Förderung der Forschung, Entwicklung von Gen und Zelltherapien, Optimierung der Versorgungssituation in Deutschland - Verbesserung der onkologischen Versorgung: Thermo Fisher Scientific engagiert sich für die Verbesserung der onkologischen Versorgung in Deutschland, insbesondere für die Ausweitung strukturierter Früherkennungsprogramme, qualitätsgesicherter Diagnosestellung mit evidenzbasierter Therapieentscheidung. Thermo Fisher setzt sich für eine Stärkung und Etablierung der genomischen Medizin und der Verbesserung und der Verbesserung der klinischen Anwendungsmöglichkeiten der Genomsequenzierung ein. Thermo Fisher bringt sich ein in Initiativen wie der Nationalen Dekade gegen Krebs und die vom Bundesministerium für Gesundheit angekündigte Fortentwicklung des Nationalen Krebsplanes. - Schwangerschaftsvorsorge, Ersttrimester Screening: Präeklampsie ist eine schwere Komplikation in der Schwangerschaft mit hoher Langzeitmorbidität für Mutter und Kind. Bei rund 2 bis 3 Prozent aller Schwangeren 1,2 entwickelt sich eine Präeklampsie. Vorhersage und Prävention einer frühen Präeklampsie ist heute in den meisten Fällen möglich. Thermo Fisher entwickelt diagnostische Tests für die Früherkennung. Thermo Fisher setzt sich für eine umfassende Schwangerschaftsvorsorge und der Aufnahme in das Ersttrimester Screening ein, die die Erkennung genetischer Anomalien, die Bestimmung von Hormonspiegeln und die Überwachung des Schwangerschaftsverlaufs zu verbessern für eine optimale Versorgung von Mutter und Kind sicherzustellen. - Erleichterung der Berichtspflichten bzw. Änderung zu den aktuellen Lieferkettensorgfaltspflichten: Reduktion und Harmonisierung der umfangreichen, verschiedenen Regelungen der Berichtspflichten zu den Lieferkettensorgfaltspflichten, - Dual-Use Exportkontrolle: Thermo Fisher stellt analytische Geräte,im Bereich Massenspektrometer, Elektronenmikroskope her, die unter die Dual-Use Exportkontrolle fallen. Thermo Fisher setzt sich für kürzere Bearbeitungszeiten bei der Bescheiderteilung ein. - Initiative Allergiescreening: Die Initiative Allergiescreening Deutschland wurde gegründet, um die Früherkennung und frühzeitige Behandlung von Allergieerkrankungen in Deutschland zu optimieren. Die Initiative beschäftigt sich mit der Fragestellung, auf welche Weise Allergiescreenings zu einer Verbesserung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Allergieerkrankungen beitragen können. Es ist Anliegen der Initiative, die Einführung von Allergiescreenings in die U-Untersuchungen (G-BA Kinderrichtlinien) zu unterstützen. - EU PFAS Substanzen risikobasiert regulieren: Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) umfassen 10.000 verschiedene Einzelsubstanzen mit unterschiedlichen Risikoprofilen. PFAS Stoffe werden in analytischen Geräten und im Maschinenbau eingesetzt. Thermo Fisher setzt sich dafür ein, das die Regelung risikobasiert angewendet wird, um die komplexen Lieferketten funktionsfähig zu halten. Momentan ist davon auszugehen, dass allein jede 2. Krankenhausbehandlung PFAS-abhängige Medizinprodukte erfordert bzw. ohne diese nicht möglich ist. - EU AI Act: Die KI-Verordnung schafft den weltweit ersten umfassenden Rechtsrahmen für KI. Nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens auf EU-Ebene erfolgt die nationale Umsetzung. Die Berücksichtigung der Belange der Industrieunternehmen ist dabei von Interesse das durch die KI-Verordnung keine Doppelregulierung und Zulassungsverfahren entstehen, die sie angesichts des rasanten technologischen Fortschritts in ihrer Innovationskraft bremsen und hohe Zusatzkosten verursachen. Eine schlanke Umsetzung auch durch eine klar geregelte Aufsichtstruktur sowie klare Zuständigkeiten sind notwendig, um insbesondere Zulassungsverfahren nicht unnötig zu verzögern. Harmonisierung der Gesetzgebung IVDR und MDR mit den Neuregelungen aus dem AI Act. - Verbesserung von Sepsis Diagnose und Management: Einführung eines nationalen Sepsis-Plans und einer bundesweiten Aufklärungskampagne zur Sepsis-Prävention, Verbesserung der Kenntnisse zur Prävention und Früherkennung in der Zivilgesellschaft.ie Maßnahmen zur Aufklärung und Forschungsförderung sowie Etablierung der Anwendung frühzeitiger Diagnostik und Behandlung von Sepsis etablieruen und zur Prävention sowie zur Minderung der Folgeschäden einer Sepsis beitragen. - High-Tech Agenda: Förderung der Innovationsfähigkeit in der Biotechnologie, Medizin und Umwelt, klimaneutrale Mobiliät. Ziel ist es, forschungsfreundliche Regelungen zu erhalten, Abbau bürokratischer Hemmnisse, Beschleunigung von Forschungsvorhaben, Verbesserung von public-private-partnerships um die Translation von Forschungsergebnissen in die Versorgung zu beschleunigen. - Nationale Strategie der CSRD: Die neue europäische Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) muss in deutsches Recht übertragen werden. Der BDI setzt sich in diesem Zuge dafür ein, dass eine praxistaugliche bzw. 1:1 Umsetzung der CSRD erfolgt und den Unternehmen keine doppelten Berichtspflichten entstehen. - EU Biotech Act I: Unterstützen den Schritt der EU-Kommission mit einem europäischen Biotech Act die Biotechnologie-Industrie wieder wettbewerbsfähig aufzustellen, bestehende Hürden für die Unternehmen abzubauen und den Innovationsstandort Europa zu fördern. Wie der Biotech Act selbst richtig beschreibt, ist die Biotechnologie eine der zukunftsprägenden Branchen. Sie wuchs in den vergangenen Jahren doppelt so schnell wie viele andere Industriezweige und generiert nicht nur im eigenen Umfeld, sondern auch darüber hinaus durch Spillover-Effekte Jobs in der gesamten Wirtschaftslandschaft. - Gesundheitsdaten für biomedizinische Forschung: Regulierung modernisieren, Genehmigungen vereinfachen, Datenschutz klären, Datenzugang verbessern.: Datengetriebene Forschung als Grundlage für die Entwicklung von innovativer Diagnostik, Präzisionsmedizin und neuer Therapien. Bundesweit einheitliche und rechtssichere Rahmenbedingungen für Forschung ermöglichen, Harmonisierung der Bund-Länderregelungen, Genehmigungsprozesse beschleunigen, leistungsfähige und anschlussfähige Dateninfrastruktur schaffen. Antragsrecht für private Forschungsvorhaben im Forschungsdatenzentrum verankern. - Vereinfachung und Vereinheitlichung von Planungs- und Genehmigungsverfahren: Thermo Fisher Scientific setzt sich für effizientere, verlässlichere und bundesweit einheitlichere Planungs- und Genehmigungsverfahren für industrielle Investitionsvorhaben ein. Ziel ist insbesondere eine stärkere Harmonisierung der Vollzugspraxis der Bundesländer durch einheitlichere Verfahrensstandards, frühzeitig klar definierte Anforderungen an einzureichende Unterlagen sowie verbindliche Bearbeitungs- und Entscheidungsfristen. Dadurch sollen Genehmigungsverfahren beschleunigt, zusätzliche Nachforderungen reduziert und die Planungs- und Investitionssicherheit für Unternehmen verbessert werden

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