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Liberale Schwule, Lesben, Bi, Trans und Queer e.V. (LiSL)

lobbyregister / register_entry 26.02.2022 · Original ↗

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Liberale Schwule, Lesben, Bi, Trans und Queer e.V. (LiSL) Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation LiSL nimmt Interessenvertretung in allen Politikfeldern wahr, die die Belange von Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuellen oder Nichtdiskriminierung, Diversität und Geschlechterfragen insgesamt betreffen. Interessenbereiche: Strafrecht; Außenpolitik; Schulische Bildung; Zivilrecht; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Rechtspolitik; Familienpolitik; Geschlechterpolitik; Sonstige Interessenbereiche; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Asyl und Flüchtlingsschutz; Diversitätspolitik; Sonstiges im Bereich "Sport, Freizeit und Tourismus"; Öffentlicher Dienst und öffentliche Verwaltung; Menschenrechte; Sonstiges im Bereich "Recht"; Kriminalitätsbekämpfung Regelungsvorhaben: - Reform des Abstammungsrechts für Regenbogenfamilien: LiSL setzt sich für eine Reform des Abstammungsrechts ein, um einen besseren Rechtsrahmen für Regenbogenfamilien zu schaffen. - Leihmutterschaft und Eizellspende: LiSL tritt für die Legalisierung der Leihmutterschaft und der Eizellspende in Deutschland ein. - Ergänzung Artikel 3 Grundgesetz: LiSL tritt für die Ergänzung von Artikel 3 (3) Grundgesetz um die "sexuelle Identität" ein. - Verbot von Konversionsbehandlungen schärfen: LiSL fordert, die Streichung der Strafausnahmen beim Gesetz zu Konversionsbehandlungen. - Intersexuelle Kinder: LiSL tritt für die Beseitigung von Umgehungsmöglichkeiten beim Verbot von geschlechtsangleichenden Operation bei intersexuellen Kindern ein. - LSBTI-Menschenrechte in der Außen- und Entwicklungspolitik: LiSL tritt für eine Außen- und Entwicklungspolitik ein, die die Menschenrechte von LSBTI in den internationalen Beziehungen stärker gewichtet. - Gesundheitsversorgung von LSBTI: LiSL tritt für eine verbesserte gesundheitliche Versorgung von Trans*personen, insbesondere hinsichtlich geschlechtsangleichender Maßnahmen, ein. Zudem fordert LiSL zu Lasten der GKV Screenings auf STI auch für schwule und bisexuelle Männer, die zur HIV-Prävention nicht die Prep nutzen. - Aktionsplan "Queer Leben" und zugehörige Maßnahmen: LiSL tritt dafür ein, den Aktionsplan "Queer leben" aus der 20. WP. fortzusetzen und damit verbunden Maßnahmen zu ergreifen, die Hass entgegenwirken und zu Akzeptanz von LSBTI beitragen, z.B. hinsichtlich der Finanzierung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, Diversity Management im öffentlichen Dienst und in den Sicherheitsorganen, Schul- und Jugendaufklärungsprojekten, Diversity im Sport, Projekten für Regenbogenfamilien etc. - Sexarbeit: Verhinderung nordisches Modell: LiSL tritt für den Erhalt des Prostitutionsschutzgesetzes in der bisherigen Grundausrichtung ein und lehnt eine Veränderung in Richtung nordisches Modell mit der Strafbarkeit für Kundinnen und Kunden ein. Dabei bringen wir die besondere Perspektive der gleichgeschlechtlichen Sexarbeit in die Diskussion ein.

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