Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. - BDH
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Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. - BDH
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Zur Vertretung der gemeinsamen fachlichen und gewerblichen Interessen der Mitglieder auf technischem, wirtschaftlichem und rechtlichem Gebiet wird ein Austausch mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und den jeweils zuständigen Bundesministerien gepflegt. Dies erfolgt durch Gespräche, Positionspapiere, parl. Veranstaltungen und öffentlichen Fachveranstaltungen.
Interessenbereiche: Verbraucherschutz; Bauwesen und Bauwirtschaft; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Immissionsschutz; Industriepolitik; Stadtentwicklung; Land- und Forstwirtschaft; Digitalisierung; Energienetze; Erneuerbare Energien; Fossile Energien; Wohnen; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Allgemeine Energiepolitik; Wettbewerbsrecht; Klimaschutz; Handwerk
Regelungsvorhaben:
- Anpassung der Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude an das Gebäudeenergiegesetz: Im Rahmen der Änderungen des GModG soll die bereits bestehende Förderung, die in der Richtline für die Bundesförderung für effiziente Gebäude -Klimafreundlicher Neubau KFN- geregelt wird, an die Vorgaben und Erfüllungsoptionen des GModG bürokratiearm und verbraucherfreundlich angepasst werden.
- Aufnahme von Brennstoffzellenheizgeräten in die Bundesförderung für effiziente Gebäude: Durch Anpassung der BEG-EM bzw. die Konkretisierung der dazugehörigen FAQ soll die Förderfähigkeit von Brennstoffzellenheizungen erreicht werden.
- Gebäudemodernisierungsgesetz praxistauglich umsetzen: Der Referentenentwurf schafft grundsätzlich die notwendige Klarheit zu den geltenden
Anforderungen im Gebäudesektor. Durch die vorgeschlagene Novelle wird das Gesetz
einfacher, unbürokratischer und technologieneutraler als das derzeitige Gebäudeenergiegesetz,
wodurch aktuell bestehende Gründe für den Attentismus bei der Heizungsmodernisierung
aufgelöst werden können. Einzelne Regelungen sind im Referentenentwurf noch verbesserungswürdig, insbesondere die Neufassung der Definition der Biomasse, eine Definition der Stromerzeugungsanlage, die Regelungen der Ersatzmaßnahmen für die Bio-Treppe, die Auflistung der Option “Wärme aus KWK” und die Regelungen zum Mieterschutz im Kohlenstoffdioxidkostenaufteilungsgesetz.
- Rolle von Kraft-Wärme-Kopplung im neuen Energiesystem stärken: Die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein zentraler Baustein für ein klimaneutrales, resilientes und bezahlbares Energiesystem. Sie stärkt Versorgungssicherheit und Systemstabilität, indem sie die Volatilität der erneuerbaren Stromerzeugung flexibel ausgleicht und einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze leistet. Gleichzeitig erhöht sie die Krisenfestigkeit kritischer Infrastrukturen und sichert die Energieversorgung auch in Ausnahmesituationen zuverlässig ab.
Um diese Potenziale vollständig zu erschließen, müssen bereits heute verlässliche und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Nur so kann der weitere Ausbau der KWK im breiten Markt vorangetrieben und ihr Nutzen für das Energiesystem der Zukunft nachhaltig gesichert werden.
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