AviAlliance
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AviAlliance
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
AviAlliance ist ein privater industrieller Flughafeninvestor und -betreiber. Das Unternehmen managt aktuell Anteile an den Flughäfen Aberdeen, Athen, Düsseldorf, Glasgow, Hamburg, San Juan (Puerto Rico) und Southampton. Das Unternehmen entwickelt Flughäfen zu effizienten, serviceorientierten und kundenfreundlichen Unternehmen. AviAlliance verpflichtet sich der vorausschauenden Planung, die sich an den langfristigen, nachhaltigen Entwicklungsmöglichkeiten eines Flughafens orientiert.
Zum Zwecke der Interessenvertretung tritt das Unternehmen in den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesministerien und des Bundeskanzleramtes sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages zu Gesetzgebungen und politische Entscheidungen, die die Geschäftszwecke des Unternehmens betreffen. Dies sind insbesondere Fragen zur allgemeinen Luftfahrtpolitik sowie Fragen der Außenwirtschaft und des EU-Binnenmarktes in Bezug auf Infrastrukturinvestments. In Einzelfällen werden auch Positionspapiere zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet oder übermittelt.
Interessenbereiche: Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Verkehrsinfrastruktur; Luft- und Raumfahrt; Sonstiges im Bereich "Energie"; Verkehrspolitik; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Personenverkehr; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz
Regelungsvorhaben:
- Keine Änderung der EU-RL über Flughafenentgelte: Die EU-Kommission prüft im Rahmen eines Fitness Checks eine Revision der EU-Richtlinie über Flughafenentgelte (RL 2009/12/EG). AviAlliance hat sich an diesem Fitness Check sowie an der öffentlichen Konsultation zur EU Aviation Strategy beteiligt und spricht sich gegen eine Revision der Richtlinie sowie für die Beibehaltung der derzeitigen Regelungen aus.
- Änderung der EU-Slot-Verordnung: Die EU-Kommission prüft eine Revision der EU-Slot-Verordnung (VO Nr. 95/93). AviAlliance hat sich im Rahmen des Fitness Checks sowie der öffentlichen Konsultation zur EU Aviation Strategy beteiligt und spricht sich für eine Reform der Slot-Verordnung aus. Die 80/20-Use-it-or-lose-it-Regel sollte verschärft werden, um Kapazitätsineffizienz an Flughäfen zu reduzieren. Darüber hinaus sollte die Slot-Vergabe marktbasierte Zuweisungsmechanismen wie Versteigerungen oder den Sekundärhandel vorsehen.
- Nationale Luftfahrtstrategie: Das Bundeskabinett hat am 10. Juni 2026 die Nationale Luftfahrtstrategie beschlossen. AviAlliance spricht sich dafür aus, dass private Flughafenbetreiber und -investoren in der Umsetzung der Strategie als gleichberechtigte Akteure anerkannt werden und an den Umsetzungsstrukturen beteiligt werden.
Relationen
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