DMV - Verband Deutscher Musikverlage
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DMV - Verband Deutscher Musikverlage
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation
Der DMV- Verband Deutscher Musikverlage e.V.ist ein Zusammenschluss von Musikverlagen aus dem gesamten Bundesgebiet. Als zweitältester Verband in Deutschland vertritt der DMV seit 1829 die Interessen aller Musikverlage, vom Großunternehmen bis zum kleinsten Chorverlag.
Der Verband setzt sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die deutschen Musikverlage ein. Konkret geht es dabei um
- den Schutz des Urheberrechts
- den Bürokratieabbau
- die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
- die Förderung des aktiven Musizierens
Dies erfolgt durch Stellungnahmen, Positionspapiere und Gesprächsangebote.
Interessenbereiche: Kultur; Urheberrecht; Kleine und mittlere Unternehmen; EU-Gesetzgebung; Digitalisierung; Wettbewerbsrecht; Parlamentarisches Verfahren; Sonstige Interessenbereiche; EU-Binnenmarkt; Internetpolitik
Regelungsvorhaben:
- Vereinfachungen und kürzere Berabeitungszeiten beim Steuerabzug nach $50a EStG: Bestimmte beschränkt steuerpflichtige Einkünfte ausländischer Vergütungsgläubiger unterliegen dem Steuerabzugsverfahren nach §50a EStG. Für Vergütungsschuldner (deutsche Unternehmen) sowie für die -gläubiger (ausländische Partnerunternehmen) sind mit der derzeitigen Ausgestaltung des Verfahrens immense bürokratische Hürden verbunden. Innereuropäisch bedeutet das erhebliche Wettbewerbsnachteile. Das Verfahren zum Steuerabzug nach §§ 50a 50c sollte entbürokratisiert werden. Derzeit sind die Bearbeitungszeiten (bis zu 24 Monate) sowie die Zahl der zu stellenden Anträge zu hoch und wettbewerbsschädlich.
- Künstlersozialkasse: Senkung/Festlegung des Abgabesatzes auf max. 5 %: Der steigende Abgabesatz für Abgabepflichtige Unternehmen für die KSK ist eine zunehmende Belastung für KMU im Kulturbereich. Daher sollte die Höhe des Abgabesatzes dauerhaft festgeschrieben werden und 5% nicht überschreiten.
- Regulatorische Rahmenbedingungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft: K3D in einer Anhörung im Bundestag am 23. April 2026 stellvertretend für 11 Branchen Positionen einer gemeinsamen Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland K3D eingebracht. Das Papier erläutert die Branche und befasst sich mit den notwendigen regulatorischen Rahmenbedingungen.
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