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Pro Musik - Verband freier Musikschaffender e.V.

lobbyregister / register_entry 01.06.2022 · Original ↗

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Pro Musik - Verband freier Musikschaffender e.V. Tätigkeit: Berufsverband PRO MUSIK hat sich 2021 aus der Erfahrung der Pandemie gegründet und setzt sich seitdem aktiv für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen freischaffender Musikerinnen und Musiker gegenüber Politik und Musikindustrie ein. Dazu gehört eine bessere soziale Absicherung, sowie eine faire und transparente Vergütung für Musikschaffende, im Streaming wie auf der Bühne! Unsere Ziele: - Faire Vergütung (Honoraruntergrenzen bei geförderten Veranstaltungen, Musikstreaming, Beteiligung an KI-Erlösen) - Soziale Absicherung (Zugang zur Arbeitslosenversicherung) - Transparenz im Musikstreaming, Nutzer-zentrierte Abrechnungsmodelle - Regelungen im Umgang mit KI (finanzielle Beteiligung, Kennzeichnungspflicht, Opt-Out Möglichkeit für Training) - Stabile Förderungen (Stärkung der KSK, Stärkung der Initiative Musik und des Musikfonds, Ausbau der Unterstützung der freien Szene) Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Recht"; Kultur; Arbeitslosenversicherung; Rente/Alterssicherung; Pflegeversicherung; Krankenversicherung; Arbeitsmarkt; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Verbraucherschutz Regelungsvorhaben: - Faire Vergütungen in den Kulturgesetzgebungen des Bundes und der Länder: Faire Vergütungen in den Kulturgesetzgebungen des Bundes und der Länder verankern. Die dazugehörigen konkreten Richtlinien zur Ausgabe von Fördermitteln, für kulturelle und musikalische Bildung anpassen. - Regulierung des Zweitticketmarktes bei Musikveranstaltungen: Kernanliegen ist die Regulierung des Ticketzweitmarktes, sodass Fans, Künstler*innen und die Branche vor Wucher und Betrug geschützt werden. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode steht: „Die Bundesregierung will den Ticketzweitmarkt für Sport- und Kulturveranstaltungen stärker regulieren, um Verbraucherinnen und Verbraucher vor überhöhten Preisen, Intransparenz und betrügerischen Verkaufspraktiken zu schützen und Veranstalter besser in die Lage zu versetzen, sich gegen unlauteres Verhalten von Ticketspekulanten zur Wehr zu setzen.“ Vorgesehen sind Preisobergrenzen, Transparenzpflichten und ein verpflichtendes Meldesystem für Plattformen. Die Umsetzung dieses Ziels soll erreicht werden. - Ausweitung der Künstlersozialabgabe auf digitale Plattformen: Ziel ist, den sachlichen Anwendungsbereich des Künstlersozialversicherungsgesetzes dementsprechend zu konkretisieren, dass digitale Plattformen mit Gewinnabsicht, die in großen Maße von der Arbeit der Künstlerinnen und Künstler, die auf den Plattformen dargeboten und verbreitet wird, profitieren, abgabepflichtig sind. Ziel ist, dass die Forderung auf Seite 20 des Koalitionsvertrages - "Die zunehmend digitale Verwertung von künstlerischen Werken muss der Künstlersozialabgabe unterliegen" - zeitnah umgesetzt wird. - Angemessene und faire Vergütung in der Streamingökonomie: Ziel ist die Umsetzung der folgenden beiden Forderungen im Koalitionsvertrag in dieser Legislatur: „Im digitalen Musikmarkt verpflichten wir Streamingplattformen, Kreative angemessen an den Einnahmen zu beteiligen.“ (Urheberrecht, Z. 2827 f.) Und: „Insbesondere im digitalen Musikmarkt helfen wir mit, faire und transparente Vergütungsmodelle zu entwickeln.“ (Kulturpolitik, Z. 3903 f.) - Einbeziehung von selbständigen Musiker*innen in die Aktivrente: Ziel ist der Einbezug von soloselbständigen Musiker*innen in die Aktivrente, um ihre gleichberechtigt an den steuerlichen Vorteilen der Aktivrente partizipieren zu können. (Hinweis: Das "Gesetz zur steuerlichen Förderung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Rentenalter (Aktivrentengesetz)" ist nicht als betroffenes geltendes Recht auszuwählen.) - Erhalt, Ausbau und Förderung der kulturellen Infrastruktur, insbesondere im Musikbereich: Livemusikspielstätten sind für Musiker*innen wichtiger Faktor zur Ausübung ihrer Profession. Ziel ist es die Bemühungen, insbesondere auch anderer Verbände, hinsichtlich des Erhalts und des Ausbaus der Infrastruktur in der Musikbranche zu unterstützen. - Zugang zur gesetzlichen Arbeistlosenversicherung für selbständige Musiker*innen verbessern: Corona hat gezeigt, dass es eine Verbesserung der Absicherung im Falle von Arbeitslosigkeit von Soloselbständigen bedarf. Diese zu erreichen ist Ziel der Einflussnahme.

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