Herstellerverband Haus & Garten e.V.
Text
Herstellerverband Haus & Garten e.V.
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Der Herstellerverband Haus & Garten e.V. vertritt die Interessen von über 150 Mitgliedsunternehmen aus dem DIY-Bereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Rahmen der Interessenvertretung nimmt der Verband Kontakt zu Entscheidungsträgern in den für den Verband thematisch relevanten Angelegenheiten auf. Ebenso erstellt der Verband Stellungnahmen und Gutachten zu den für den Verband thematisch relevanten Angelegenheiten. Ziel der Interessenvertretung ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der vertretenen DIY-Hersteller im internationalen Vergleich.
Interessenbereiche: Kleine und mittlere Unternehmen; Wettbewerbsrecht; Handel und Dienstleistungen; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Zivilrecht; Verbraucherschutz; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Sonstiges im Bereich "Recht"
Regelungsvorhaben:
- Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und die Umsetzung des CSDDD in Deutschland: Wir setzen uns für eine faire Umsetzung der "Corporate Sustainability Due Diligence Directive" (CSDDD) ins nationale Recht ein. Im Einklang mit dem bereits bestehenden LkSG plädieren wir dafür, keine weiteren bürokratischen Hürden vorzusehen.
- Recht auf Reparatur und Reparaturgesetz: Die auf EU-Ebene beschlossene Richtlinie über gemeinsame Vorschriften zur Förderung der Reparatur von Waren muss in nationales Recht umgesetzt werden.
Wir setzen uns dafür ein, dass die Maßgaben aus Brüssel in Deutschland ohne weitere Ergänzungen umgesetzt werden. Harmonisierte Vorschriften sind notwendig, um Wettbewerbsnachteile zu verhindern. Darüber hinausgehende nationale Alleingänge sollten nicht vorgenommen werden. Die Regeln für die Zurverfügungstellung von Ersatzteilen und Informationen müssen für Hersteller zudem umsetzbar sein und Geschäftsgeheimnisse wahren. Die Änderungen des Kaufrechts sind kritisch zu sehen. Insbesondere ist fraglich, welche Produkte die "Reparierbarkeit" aufweisen müssen iSv. § 434 BGB.
- Wettbewerbschancen deutscher Konsumgüterhersteller gegenüber chinesischen Anbietern stärken: Nationale Hersteller von Konsumgütern sind vermehrt der Konkurrenz aus China ausgesetzt, die Ihre Produkte über Plattformen wie u.a. Temu, zu Dumpingpreisen vertreiben. Eine Vielzahl der über Plattformanbieter direkt aus China importierten Konsumgüter entsprechen häufig nicht den EU-Vorschriften im Hinblick auf Produktsicherheit oder Chemikalienrecht. Hersteller, die sich an die bestehenden Prüf-, Sicherheits- und Kennzeichnungsregeln halten, haben deutlich höhere Kosten, sodass die Produkte nicht zu Dumpingpreisen veräußert werden können. Der Herstellerverband Haus & Garten e.V. fordert, dass Maßnahmen aufgegriffen werden, um die Wettbewerbschancen nationaler Hersteller von Konsumgütern gegenüber der Konkurrenz aus China zu stärken.
- Impulse für den Wohnungsbau notwendig für wirtschaftliche Stabilität im Bau-, Heimwerker- und Renovierungssektor: Starke Rückgang Wohnungsbau hat auch für Bau-, Heimwerker- und Gartenbereich Folgen, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Impulse für den Wohnungsbau sind daher auch aus Sicht unserer Branche dringend notwendig.
- Umsetzung der Empowering Consumer Richtlinie: Umsetzung der Empowering-Consumer-Richtlinie in nationales Recht. Gemeinsam mit weiteren Verbänden der Konsumgüterindustrie setzen wir uns für eine Verlängerung der Abverkaufsfristen für bereits in Verkehr gebrachte Produkte ein.
Relationen
Keine Relationen.