Fahrgastverband PRO BAHN e.V.
Text
Fahrgastverband PRO BAHN e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Der bundesweit aktive gemeinnützige Fahrgastverband PRO BAHN vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs. Er ist Gründungsmitglied der Allianz pro Schiene und des Europäischen Fahrgastverbands sowie Mitglied des Verbraucherzentrale Bundesverband. Der Fahrgastverband PRO BAHN ist Träger des Bundespreises Verbraucherschutz. Der Verband ist in zahlreichen Gremien aktiv und wirkt sowohl auf Politiker und Behörden als auch auf Verkehrsunternehmen ein, um einen attraktiveren und besseren öffentlichen Personenverkehr zu erreichen. Der Fahrgastverband PRO BAHN arbeitet ehrenamtlich im Interesse aller Fahrgäste. Die Mitglieder "erfahren" tagtäglich den öffentlichen Verkehr (ÖV) auf Schiene und Straße. Aus diesen Erfahrungen heraus lobt und kritisiert der Verband Akteure und Unternehmen des öffentlichen Verkehrs, erstellt Konzepte, ist in offiziellen Landes-, Bundes- und Europa-Gremien aktiv, sensibilisiert und berät Politiker in Angelegenheiten des öffentlichen Verkehrs, beeinflusst die öffentliche Diskussion durch sachliche Aufklärung über Hintergründe, hält Vorträge und Seminare sowie Fahrgastsprechstunden und Automatenschulungen u.v.a.m.
Interessenbereiche: EU-Binnenmarkt; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Kommunikations- und Informationstechnik; Ländlicher Raum; Immissionsschutz; Klimaschutz; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Artenschutz/Biodiversität; Schienenverkehr; Personenverkehr; Schifffahrt; EU-Gesetzgebung; Datenschutz und Informationssicherheit; Wettbewerbsrecht; Staatsorganisation; Verwaltungstransparenz/Open Government; Digitalisierung; Verbraucherschutz; Luft- und Raumfahrt; Güterverkehr; Verkehrspolitik; Stadtentwicklung; Straßenverkehr; Verkehrsinfrastruktur; Rechte von Menschen mit Behinderung
Regelungsvorhaben:
- Einführug eines Bundesaufgabenträgers für Fernverkehr: Der Bund übernimmt Verantwortung für den Fernverkehr. Wo ein Marktversagen vorliegt, wird Fernverkehr entweder gefördert oder bestellt.
- Verhinderung von Missbrauch von Regionalisierungsmitteln: Der Fahrgastverband PRO BAHN setzt sich für eine engere Prüfung der Regionalisierungsmittelverwendung ein.
- Gesetz zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur: Änderung des Bundesnaturschutzrechts; Einführung der Natürlichen Infrastruktur und Naturgutschriften; PRO BAHN fordert, Maßnahmen zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs (Schiene, Reaktivierungen, Betriebshöfe usw.) bei den vorgesehenen Ausnahmen ausdrücklich zu berücksichtigen
- Entbürokratisierung im Bereich Verkehr: Änderung zahlreicher eisenbahn- und personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften (u. a. PBefG, AEG, EBO, BSWAG). Der Fahrgastverband PRO BAHN unterstützt Bürokratieabbau, fordert aber u. a. verbindliche Barrierefreiheit, Erhalt des Fahrgastschutzes und zusätzliche Entlastungen für den Schienenverkehr.
- Fernverkehrstauglicher Bahnsteig im Bahnhof Heidenau: Der Fahrgastverband PRO BAHN hat sich dafür eingesetzt, dass im Rahmen der Planung die Errichtung eines fernverkehrstauglichen Bahnsteigs in Heidenau geprüft werden soll.
- Weitererichung von Porjekten auf der Fuldakonferenz: Der Fahrgastverband PRO BAHN setzt sich dafür ein, dass auf der Fulda-Konferenz Projekte in die nächste Leistungsphase geschoben werden.
Relationen
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