Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der Haftung von Bundesministern bei Amtspflichtverletzungen (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/332)
Text
Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der Haftung von Bundesministern bei Amtspflichtverletzungen (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/332)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/2926
21. Wahlperiode 26.11.2025
Beschlussempfehlung und Bericht
des Innenausschusses (4. Ausschuss)
zu dem Gesetzentwurf der Abgeordneten Stephan Brandner, Adam Balten, Marc
Bernhard, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/332 –
Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der Haftung von Bundesministern bei
Amtspflichtverletzungen
A. Problem
Die Fraktion der AfD beklagt staatliche Fehlentscheidungen, die konkreten
Entscheidungsträgern zugeordnet werden könnten. Es bestehe eine Regelungslücke,
die Bundesminister gegenüber anderen Amtsträgern privilegiere.
Sie schlägt daher vor, im Bundesministergesetz eine Regelung zu schaffen, die
eine Haftung der Bundesminister vorsieht.
B. Lösung
Ablehnung des Gesetzentwurfs mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU,
SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der
Fraktion der AfD.
C. Alternativen
Annahme des Gesetzentwurfs.
D. Kosten
Keine.
Beschlussempfehlung
Der Bundestag wolle beschließen,
den Gesetzentwurf auf Drucksache 21/332 abzulehnen.
Berlin, den 26. November 2025
Der Innenausschuss
Josef Oster
Amtierender Vorsitzender
Florian Oest
Berichterstatter
Dr. Christian Wirth
Berichterstatter
Ingo Vogel
Berichterstatter
Marcel Emmerich
Berichterstatter
Jan Köstering
Berichterstatter
Bericht der Abgeordneten Florian Oest, Dr. Christian Wirth, Ingo Vogel, Marcel
Emmerich und Jan Köstering
I. Überweisung
Der Gesetzentwurf auf Drucksache 21/332 wurde in der 10. Sitzung des Deutschen Bundestages am 5. Juni 2025
an den Innenausschuss federführend sowie an den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und den
Verkehrsausschuss zur Mitberatung überwiesen.
II. Stellungnahmen der mitberatenden Ausschüsse
Der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz hat im Umlaufverfahren am 26. November 2025 mit den
Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der
Fraktion der AfD die Ablehnung des Gesetzentwurfs auf Drucksache 21/332 empfohlen.
Der Verkehrsausschuss hat in seiner 14. Sitzung am 25. November 2025 mit den Stimmen der Fraktionen
CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die
Ablehnung des Gesetzentwurfs auf Drucksache 21/332 empfohlen.
III. Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss
Der Innenausschuss hat den Gesetzentwurf auf Drucksache 21/332 in seiner 17. Sitzung am 26. November 2025
abschließend beraten und empfiehlt die Ablehnung des Gesetzentwurfs mit den Stimmen der Fraktionen
CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD.
Berlin, den 26. November 2025
Florian Oest
Berichterstatter
Dr. Christian Wirth
Berichterstatter
Ingo Vogel
Berichterstatter
Marcel Emmerich
Berichterstatter
Jan Köstering
Berichterstatter
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ISSN 0722-8333]
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