Die Migrationswende hinsichtlich Syriens umsetzen - Die weitere Aufnahme stoppen und die Rückkehr vorantreiben (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/2029)
Text
Die Migrationswende hinsichtlich Syriens umsetzen - Die weitere Aufnahme stoppen und die Rückkehr vorantreiben (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/2029)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/2254
21. Wahlperiode 15.10.2025
Beschlussempfehlung und Bericht
des Innenausschusses (4. Ausschuss)
zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann,
Christopher Drößler, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/2029 –
Die Migrationswende hinsichtlich Syriens umsetzen – Die weitere Aufnahme
stoppen und die Rückkehr vorantreiben
A. Problem
Die Fraktion der AfD sieht eine Überforderung der Ressourcen auf dem
Wohnungsmarkt sowie im Gesundheits- und Bildungswesen und schlägt mit ihrem
Antrag deshalb vor, nicht nur den weiteren Zustrom von Migranten nach
Deutschland zu verringern, sondern auch die Rückkehr von nicht mehr schutzbedürftigen
Asylbewerbern in ihre Heimat voranzutreiben. Mit dem Ende des Assad-Regimes
sei die Grundlage für den Aufenthalt syrischer Asylbewerber sowie bereits
anerkannt schutzberechtigter Personen aus diesem Staat entfallen. Die Rückkehr in ihr
Heimatland sei einzuleiten. Hierzu solle eine Änderung der Aufnahme- und
Anerkennungspraxis erfolgen.
B. Lösung
Ablehnung des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD,
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion
der AfD.
C. Alternativen
Annahme des Antrags.
D. Kosten
Wurden nicht erörtert.
Beschlussempfehlung
Der Bundestag wolle beschließen,
den Antrag auf Drucksache 21/2029 abzulehnen.
Berlin, den 15. Oktober 2025
Der Innenausschuss
Josef Oster
Amtierender Vorsitzender
Detlef Seif
Berichterstatter
Dr. Gottfried Curio
Berichterstatter
Sebastian Fiedler
Berichterstatter
Lukas Benner
Berichterstatter
Clara Bünger
Berichterstatterin
Bericht der Abgeordneten Detlef Seif, Dr. Gottfried Curio, Sebastian Fiedler, Lukas
Benner und Clara Bünger
I. Überweisung
Der Antrag auf Drucksache 21/2029 wurde in der 31. Sitzung des Deutschen Bundestages am 9. Oktober 2025
an den Innenausschuss federführend sowie an den Auswärtigen Ausschuss, den Haushaltsausschuss, den
Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung und den Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union zur Mitberatung überwiesen.
II. Stellungnahmen der mitberatenden Ausschüsse
Der Auswärtige Ausschuss hat in seiner 9. Sitzung am 15. Oktober 2025 mit den Stimmen der Fraktionen
CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die
Ablehnung des Antrags auf Drucksache 21/2029 empfohlen.
Der Haushaltsausschuss hat in seiner 19. Sitzung am 15. Oktober 2025 mit den Stimmen der Fraktionen
CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die
Ablehnung des Antrags auf Drucksache 21/2029 empfohlen.
Der Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe hat in seiner 8. Sitzung am 15. Oktober 2025 mit
den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen
der Fraktion der AfD die Ablehnung des Antrags auf Drucksache 21/2029 empfohlen.
Der Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat in seiner 7. Sitzung am 15. Oktober
2025 mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die
Stimmen der Fraktion der AfD die Ablehnung des Antrags auf Drucksache 21/2029 empfohlen.
Der Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union hat in seiner 9. Sitzung am 15. Oktober 2025
mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die
Stimmen der Fraktion der AfD die Ablehnung des Antrags auf Drucksache 21/2029 empfohlen.
III. Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss
Der Innenausschuss hat den Antrag auf Drucksache 21/2029 in seiner 12. Sitzung am 15. Oktober 2025
abschließend beraten und empfiehlt die Ablehnung des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜND-
NIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD.
Berlin, den 15. Oktober 2025
Detlef Seif
Berichterstatter
Dr. Gottfried Curio
Berichterstatter
Sebastian Fiedler
Berichterstatter
Lukas Benner
Berichterstatter
Clara Bünger
Berichterstatterin
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ISSN 0722-8333]
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