Inneren Frieden in Deutschland bewahren - Antifa-Verbote umsetzen sowie Linksterrorismus entschlossen bekämpfen (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/2221)
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Inneren Frieden in Deutschland bewahren - Antifa-Verbote umsetzen sowie Linksterrorismus entschlossen bekämpfen (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/2221)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/2592
21. Wahlperiode 05.11.2025
Beschlussempfehlung und Bericht
des Innenausschusses (4. Ausschuss)
zu dem Antrag der Abgeordneten Martin Hess, Stephan Brandner, Dr. Gottfried
Curio, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/2221 –
Inneren Frieden in Deutschland bewahren – Antifa-Verbote umsetzen sowie
Linksterrorismus entschlossen bekämpfen
A. Problem
Die Fraktion der AfD kritisiert, dass frühere Bundesregierungen bisher dazu
geneigt hätten, linksextremistische Ideologien bei ihrer sicherheitspolitischen
Ausrichtung zu vernachlässigen, obwohl diese eine massive Bedrohung für das Land
darstellten.
Sie fordert die Bundesregierung daher insbesondere auf, die Voraussetzungen für
Verbote nach dem Vereinsgesetz in Bezug auf länderübergreifende
linksextremistische Gruppierungen, die sich unter der Bezeichnung „Antifa“ oder
„Antifaschistische Aktion“ zusammengeschlossen haben beziehungsweise unter dieser
Bezeichnung firmieren, zu prüfen und zeitnah umzusetzen sowie weitere
Maßnahmen im Sinne des Antrags zu ergreifen, um der Bedrohungslage durch
Linksextremismus entschlossen zu begegnen.
B. Lösung
Ablehnung des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD,
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion
der AfD.
C. Alternativen
Annahme des Antrags.
D. Kosten
Keine.
Beschlussempfehlung
Der Bundestag wolle beschließen,
den Antrag auf Drucksache 21/2221 abzulehnen.
Berlin, den 5. November 2025
Der Innenausschuss
Thomas Silberhorn
Geschäftsführender Vorsitzender
Siegfried Walch
Berichterstatter
Martin Hess
Berichterstatter
Helge Lindh
Berichterstatter
Lamya Kaddor
Berichterstatterin
Clara Bünger
Berichterstatterin
Bericht der Abgeordneten Siegfried Walch, Martin Hess, Helge Lindh, Lamya Kaddor
und Clara Bünger
I. Überweisung
Der Antrag auf Drucksache 21/2221 wurde in der 34. Sitzung des Deutschen Bundestages am 16. Oktober 2025
an den Innenausschuss federführend sowie an den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz zur Mitberatung
überwiesen.
II. Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses
Der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz hat in seiner 11. Sitzung am 5. November 2025 mit den
Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der
Fraktion der AfD die Ablehnung des Antrags auf Drucksache 21/2221 empfohlen.
III. Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss
Der Innenausschuss hat den Antrag auf Drucksache 21/2221 in seiner 15. Sitzung am 5. November 2025
abschließend beraten und empfiehlt die Ablehnung des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD,
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD.
Berlin, den 5. November 2025
Siegfried Walch
Berichterstatter
Martin Hess
Berichterstatter
Helge Lindh
Berichterstatter
Lamya Kaddor
Berichterstatterin
Clara Bünger
Berichterstatterin
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ISSN 0722-8333]
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