Sämtliche Aufnahmeprogramme für Afghanen nach Deutschland beenden (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/1551)
Text
Sämtliche Aufnahmeprogramme für Afghanen nach Deutschland beenden (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/1551)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/2243
21. Wahlperiode 15.10.2025
Beschlussempfehlung und Bericht
des Innenausschusses (4. Ausschuss)
zu dem Antrag der Abgeordneten Markus Frohnmaier, Diana Zimmer, Dr. Anna
Rathert, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/1551 –
Sämtliche Aufnahmeprogramme für Afghanen nach Deutschland beenden
A. Problem
Die Fraktion der AfD beklagt eine Überlastung Deutschlands durch eine als
verfehlt empfundene Zuwanderungspolitik, die durch das
Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Menschen aus Afghanistan noch verschärft
werde.
Sie fordert die Bundesregierung daher auf, sämtliche Aufnahmeprogramme für
Afghanen unverzüglich zu beenden.
B. Lösung
Ablehnung des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD,
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion
der AfD.
C. Alternativen
Annahme des Antrags.
D. Kosten
Wurden im Ausschuss nicht erörtert.
Beschlussempfehlung
Der Bundestag wolle beschließen,
den Antrag auf Drucksache 21/1551 abzulehnen.
Berlin, den 8. Oktober 2025
Der Innenausschuss
Josef Oster
Amtierender Vorsitzender
Detlef Seif
Berichterstatter
Dr. Bernd Baumann
Berichterstatter
Hakan Demir
Berichterstatter
Schahina Gambir
Berichterstatterin
Clara Bünger
Berichterstatterin
Bericht der Abgeordneten Detlef Seif, Dr. Bernd Baumann, Hakan Demir, Schahina
Gambir und Clara Bünger
I. Überweisung
Der Antrag auf Drucksache 21/1551 wurde in der 21. Sitzung des Deutschen Bundestages am 11. September
2025 an den Innenausschuss federführend sowie an den Auswärtigen Ausschuss, den Ausschuss für Recht und
Verbraucherschutz und den Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe zur Mitberatung überwiesen.
II. Stellungnahmen der mitberatenden Ausschüsse
Der Auswärtige Ausschuss hat in seiner 9. Sitzung am 15. Oktober 2025 mit den Stimmen der Fraktionen
CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die
Ablehnung des Antrags auf Drucksache 21/1551 empfohlen.
Der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz hat in seiner 7. Sitzung am 8. Oktober 2025 mit den Stimmen
der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion
der AfD die Ablehnung des Antrags auf Drucksache 21/1551 empfohlen.
Der Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe hat in seiner 7. Sitzung am 8. Oktober 2025 mit den
Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der
Fraktion der AfD die Ablehnung des Antrags auf Drucksache 21/1551 empfohlen.
III. Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss
Der Innenausschuss hat den Antrag auf Drucksache 21/1551 in seiner 9. Sitzung am 8. Oktober 2025
abschließend beraten und empfiehlt die Ablehnung des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜND-
NIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD.
Berlin, den 8. Oktober 2025
Detlef Seif
Berichterstatter
Dr. Bernd Baumann
Berichterstatter
Hakan Demir
Berichterstatter
Schahina Gambir
Berichterstatterin
Clara Bünger
Berichterstatterin
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