Betreuung von Betroffenen von terroristischen und extremistischen Anschlägen im Inland
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Betreuung von Betroffenen von terroristischen und extremistischen Anschlägen im Inland
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/951
21. Wahlperiode 22.07.2025
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Stephan Brandner, Peter Bonhof, Knuth Meyer-Soltau,
Dr. Christoph Birghan, Christoph Grimm, Tobias Matthias Peterka, Ulrich von
Zons, Thomas Fetsch, Stefan Möller, Sascha Lensing und der Fraktion der AfD
Betreuung von Betroffenen von terroristischen und extremistischen Anschlägen
im Inland
Als Bundesopferbeauftragter ist Roland Weber die zentrale Anlaufstelle für
alle, die in Deutschland durch terroristische oder extremistische Anschläge zu
Schaden gekommen sind und Unterstützung suchen (www.bmjv.de/DE/theme
n/praevention_opferhilfe/opferbeauftragter/opferbeauftragter_node.html). „Der
Bundesopferbeauftragte ist zentraler Ansprechpartner für alle Betroffenen von
extremistischen oder terroristischen Anschlägen im Inland“ (Hinterbliebene,
Verletzte, Tatzeugen, Ersthelfer und auch Besitzer von Geschäften oder
Einrichtungen, die durch das Anschlagsgeschehen zu Tatorten wurden) (ebd.). „Er
kümmert sich um die Anliegen der Betroffenen und vermittelt in
Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen und Einrichtungen praktische, finanzielle
und psychosoziale Hilfe. Der Bundesopferbeauftragte unterstützt Betroffene im
Umgang mit Behörden bei der Klärung ihrer anschlagsbezogenen Anliegen.
Zudem ist er ‚politische Stimme‘ der Betroffenen und setzt sich in Politik und
Öffentlichkeit für ihre Interessen und Bedürfnisse ein“ (ebd.).
Am 2. November 2021 wurde der letzte Abschlussbericht des damaligen
Bundesopferbeauftragten veröffentlicht (ebd.). Der Bundesopferbeauftragte
unterstützt insbesondere die Betroffenen der Anschläge vom 19. Dezember 2016 in
Berlin (Breitscheidplatz), vom 9. Oktober 2019 in Halle (Saale) und Landsberg,
vom 19. Februar 2020 in Hanau und vom Oktober 2020 in Dresden (ebd.).
Fraglich ist in den Augen der Fragesteller, wie sich die Arbeit des
Bundesopferbeauftragten seitdem fortentwickelt hat.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Die Betreuung der Opfer welcher Terroranschläge und extremistischer
Anschläge übernahm der Bundesopferbeauftragte seit Erstellung des
Abschlussberichts im Jahr 2021 (bitte einzeln auflisten)?
2. Nach welchen Kriterien entscheidet der Bundesopferbeauftragte, ob er die
Betreuung der Opfer übernimmt (vgl. z. B. www.bmjv.de/SharedDocs/Publ
ikationen/DE/Fachpublikationen/2021_Abschlussbericht_Opferbeauftragte
r.pdf?__blob=publicationFile&v=5, S. 18)?
3. Wie viele Opfer wurden jeweils durch den Opferbeauftragten in welcher
Form betreut (bitte einzeln auflisten)?
4. Wie und in welcher Form fand jeweils die Vernetzung des
Bundesopferbeauftragten mit den Landesopferbeauftragten statt (bitte nach Fall
auflisten)?
5. In wie vielen und welchen Fällen wurde das Beratungstelefon des
Bundesopferbeauftragten geschaltet (vgl. www.bmjv.de/SharedDocs/Publikatione
n/DE/Fachpublikationen/2021_Abschlussbericht_Opferbeauftragter.pdf?__
blob=publicationFile&v=5, S. 30)?
6. Inwieweit wurden die Vorschläge des Bundesopferbeauftragten zur
Verbesserung der Situation von Opfern terroristischer und extremistischer
Anschläge aus dem Abschlussbericht 2021 (vgl. www.bmjv.de/SharedDocs/Pu
blikationen/DE/Fachpublikationen/2021_Abschlussbericht_Opferbeauftragt
er.pdf?__blob=publicationFile&v=5, S. 79 ff.) umgesetzt beziehungsweise
sollen in der aktuellen Legislaturperiode umgesetzt werden (bitte einzeln
auflisten), und wenn Vorschläge nicht umgesetzt werden sollen, wie
begründet die Bundesregierung dies?
Berlin, den 21. Juli 2025
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
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ISSN 0722-8333]
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