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Frage von Cansin Köktürk (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5932)

dip / rede 20.05.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 79. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Text

Frage von Cansin Köktürk (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5932) Wie erklärt die Bundesregierung, dass trotz erheblicher medizinischer Fortschritte der Zusammenhang zwischen Armut und schlechter Gesundheit in Deutschland weiterhin erhalten bleibt, und welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung, um zu verhindern, dass der Zugang zu psychologischer Unterstützung und hochwertiger medizinischer Versorgung zu sehr vom Einkommen abhängt? Antwort des Parl. Staatssekretärs Tino Sorge: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) garantiert grundsätzlich allen Versicherten Zugang zu medizinisch notwendiger medizinischer und psychotherapeutischer Versorgung – unabhängig vom Einkommen. Soweit dennoch ein Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit besteht, ist dieser vorwiegend sozialen Determinanten der Gesundheit geschuldet, etwa belastenden Lebens- und Arbeitsbedingungen, höheren psychosozialen Belastungen, oder Unterschieden in Bildung und Prävention. Soweit Zuzahlungen oder Eigenbeteiligungen in der GKV vorgesehen sind, bestehen Belastungsobergrenzen und Härtefallregelungen, um eine Überforderung einkommensschwächerer Versicherter zu vermeiden.

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