Rede von Birgit Bessin (AfD) – Aktuelle Stunde: Kein Wegschauen auf Kosten der Betroffenen – Gewalt gegen Frauen, sexuellen Missbrauch und Netzwerke des Machtmissbrauchs …
Teil von Protokoll der 60. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP ZP 19: Aktuelle Stunde: Kein Wegschauen auf Kosten der Betroffenen – Gewalt gegen Frauen, sexuellen Missbrauch und Netzwerke des Machtmissbrauchs aufklären und bekämpf.
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Rede von Birgit Bessin (AfD) – Aktuelle Stunde: Kein Wegschauen auf Kosten der Betroffenen – Gewalt gegen Frauen, sexuellen Missbrauch und Netzwerke des Machtmissbrauchs …
Sie, meine Damen und Herren von Grün und Rot, tun gerade so, als wären die Probleme neu. Sie haben in der Vergangenheit immer nur geredet und vergessen, zu handeln, und das wird uns auch in Zukunft nicht weiterbringen.
Schauen wir uns einmal den Fall Jurassica Parka, sogenannte Dragqueen-Künstlerin, an, von der seit 2023 bekannt ist, dass diese Person wegen Verbreitung kinderpornografischer Schriften zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Nichtsdestotrotz stört es keinen grünen Politiker, dass diese Person als Moderator an dem sogenannten Festival der Travestie teilnahm und mit erotischem Outfit bei einer Kinderlesestunde auftauchte, das Ganze finanziert mit 40 000 Euro des grünen Berliner Senats.
Die Grünen haben trotzdem das gemacht, was sie in Ihrer Aktuellen Stunde heute kritisieren: Sie alle haben damals weggesehen. Wir dagegen wollen, dass Kinder nicht zu Versuchskaninchen perverser ideologischer Experimente werden.
Für solche darf es keinerlei staatliche finanzielle Förderung geben.
Aber, meine Damen und Herren von den Grünen, auch in Ihrer eigenen Parteigeschichte haben Sie weggesehen. Zitat:
„Es gab fünf Beschlüsse der Grünen zu Bundes- und Landtagswahlen, in denen sie eine Abschaffung der entsprechenden Strafrechtsparagrafen bezüglich sexuellen Missbrauchs forderten.“
Zitat Ende. – Dies sagte der Sozialforscher Stephan Klecha vom Göttinger Institut für Demokratieforschung.
Grünenpolitiker wie Daniel Cohn-Bendit fantasierten öffentlich über das Ausziehen durch eine Fünfjährige und bezeichneten dies in einer Talkshow als – ich zitiere – „erotisch-manisches Spiel“. Das erinnert mich an das, was wir gerade durch die Epstein-Files kennen oder vielleicht kennenlernen, an die Perversitäten, die gerade ans Licht kommen. Meine Damen und Herren von den Grünen, was haben Sie gemacht? Sie haben gerade mal eine Aktuelle Stunde zu diesem wichtigen Thema eingefordert. Nutzen Sie die Möglichkeit nächste Woche, wenn über unseren Antrag abgestimmt wird, in dem wir die Einrichtung einer Sonderkommission fordern zur Überprüfung auf Bezüge aus den Epstein-Files zu deutschen Staatsbürgern und Regierungsvertretern. Sie alle, die hier heute nur reden – keiner von Ihnen hat einen Antrag eingebracht –, haben dann die Möglichkeit, etwas zu tun. Nutzen Sie, wenn Sie tatsächlich aufklären wollen, nächste Woche die Möglichkeit, unserem Antrag zur Einrichtung einer Sonderkommission zuzustimmen.
Zu welchen Abgründen, zu welcher Unterwanderung staatlicher Stellen durch pädophile Netzwerke es über die Jahrzehnte gekommen ist, zeigen die sogenannten Kentler-Netzwerke, die Sie wahrscheinlich alle kennen, bei denen Kinder vom Straßenstrich am Berliner Zoo sogenannten Pflegevätern, insbesondere vorbestraften Pädokriminellen, ausgeliefert wurden. Auch damals gab es Hinweise. Auch Sie, meine Damen und Herren, haben damals weggesehen.
Sie schauen auch heute noch weg, wenn Anwälte es bereits für erforderlich halten, Grundschulkinder in Deutschland über Zwangsverheiratung aufzuklären, damit sie über ihre Rechte Bescheid wissen. Die Autorin Seyran Ateş warnt, dass die Sommerferien genutzt werden, um in Deutschland lebende Kinder im Ausland einer Zwangsheirat zuzuführen. Im Unterschied zu Ihnen, meine Damen und Herren, benennt diese Frau – und benennen wir – das Problem. Es heißt: muslimische Patriarchatsvorstellungen.
Eine Umfrage der Gleichstellungsbeauftragten im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ergab 2022: Es gab 496 Fälle erfolgter oder drohender Zwangsverheiratung in Berlin. Eine Schande für unser Land, dass so etwas möglich war! Und Sie tragen Regierungsverantwortung, meine Damen und Herren.
2022 und 2023 gab es laut der Organisation Terre des Femmes mindestens 26 vollendete oder versuchte Ehrenmorde. Das ist Ihre Schuld – durch Ihre miese Politik in diesem Land!
Wenn Sie tatsächlich helfen wollen und nicht länger wegschauen wollen, schauen Sie doch mal der Wahrheit ins Auge, erkennen Sie diese an, und sorgen Sie dafür, dass tatsächlich –
Relationen
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