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Röhm GmbH

lobbyregister / register_entry 01.07.2026 · Original ↗

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Röhm GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Röhm zählt zu den weltweit führenden Herstellern in der Methacrylat-Chemie und beliefert Kunden in wachstumsstarken Märkten. Mit den MERACRYL(R) Methacrylaten und den PMMA-Formmassen der Marke PLEXIGLAS(R) bedient Röhm einen globalen Markt. Rund 2850 Mitarbeitende tragen weltweit zum Erfolg bei. Mit Produktions- und Forschungsstandorten in Europa, Nordamerika und China verbindet Röhm regionale Präsenz mit globalem Know-how und schafft Mehrwert für Kunden. Röhm bekennt sich zu einem fairen Wettbewerb zum Nutzen der eigenen Kunden und weiteren Stakeholder. Zudem respektiert Röhm die Unabhängigkeit von Amtsträgern. Deshalb ist bei Röhm jede Form von Korruption verboten. Röhm ist überzeugt, dass gesellschaftliches, soziales und politisches Engagement für die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Gesellschaft unentbehrlich ist. Die eigene gesellschaftliche Verantwortung nimmt Röhm in vielfacher Art und Weise wahr. Bei der politischen Interessenvertretung hält Röhm das Gebot der Transparenz ein. Röhm engagiert sich in gesellschaftspolitischen Debatten und bringt sich als Dialogpartner in Meinungsbildungsprozesse auf regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene ein. Interessenbereiche: Außenpolitik; Industriepolitik; Außenwirtschaft; Allgemeine Energiepolitik; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; EU-Gesetzgebung Regelungsvorhaben: - Vermeidung nicht gerechtfertigter EU-Regulierung von MMA zur Wahrung ökonomischer Resilienz und industrieller Wertschöpfung: Die geplante EU-Einstufung von MMA als atemwegssensibilisierend wird von der chemischen Industrie als wissenschaftlich nicht gerechtfertigt angesehen. Ziel der Interessenvertretung ist es, eine Verschiebung des Beschlusses zu erreichen, um eine erneute Prüfung aller relevanten Daten sicherzustellen. Die Industrie möchte verhindern, dass durch eine nicht fundierte Einstufung gravierende negative Folgen für die Produktion und Wertschöpfungskette von MMA entstehen, die für zahlreiche Branchen (Automobil, Bau, Maschinenbau, Luftfahrt, Verteidigung, Gesundheitswesen) von hoher Bedeutung ist. Zudem soll die Wettbewerbsfähigkeit und ökonomische Resilienz des Chemie- und Pharmastandorts Deutschland gewahrt werden. - Industriefreundliche Reformierung von CBAM: Ziel der Interessenvertretung ist die Anpassung und Weiterentwicklung des CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM), um einen effektiven Schutz der Exportwirtschaft und des Binnenmarkts sicherzustellen. Dabei soll insbesondere ein Ausgleichsmechanismus für exportierte Produkte etabliert werden, der vergleichbar mit der Strompreiskompensation funktioniert. Zudem wird angestrebt, CBAM so auszugestalten, dass Importe aus Ländern ohne vergleichbare Klimaschutzmaßnahmen adäquat belastet werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden und Carbon Leakage zu verhindern. - Anpassung des ETS zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Chemischen Industrie: Die Reform von EU-ETS im Sommer 2026 muss dazu führen, dass Unternehmen, die in Europa produzieren, nicht stärker mit CO2-Abgaben belastet werden, als die Mitbewerber im EU-Ausland. Regelungen zur Verlängerung der kostenlosen Zertifikatszuteilung, zur Verwendung von Auktionserlösen für Transformationsmaßnahmen, zur Vermeidung von Doppelbelastungen durch nationale CO2-Abgaben sowie zur Förderung von Dekarbonisierungsinstrumenten und Forschungsvorhaben sollen etabliert bzw. angepasst werden. - Bessere Umsetzung bestehender Anti-Dumping-Rechtsrahmen (TDI-Reform): Mitwirkung an der Weiterentwicklung und wirksamen Anwendung bestehender Anti-Dumping-Instrumente, insbesondere durch Stellungnahmen, fachlichen Austausch mit Behörden sowie Einbringung praxisorientierter Verbesserungsvorschläge im Zuge der Reform handelspolitischer Schutzinstrumente (TDI).

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