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Schriftliche Frage 158 von Dr. Michael Arndt (DIE LINKE): Welche Konsequenzen – insbesondere im Zusammenhang mit der GKV-Reform und den von der Bundesministerin für Gesundheit Nina Warken angekündig…

dip / schriftliche_frage 08.05.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 4. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Schriftliche Frage 158 von Dr. Michael Arndt (DIE LINKE): Welche Konsequenzen – insbesondere im Zusammenhang mit der GKV-Reform und den von der Bundesministerin für Gesundheit Nina Warken angekündig… Frage 158 (Dr. Michael Arndt, Die Linke): Welche Konsequenzen – insbesondere im Zusammenhang mit der GKV-Reform und den von der Bundesministerin für Gesundheit Nina Warken angekündigten Einsparmaßnahmen – zieht die Bundesregierung aus Medienberichten, nach denen das Medikament „Keytruda“ zu einem extrem überteuerten Preis von den gesetzlichen Krankenkassen eingekauft wird (derzeit 2.039,27 Euro für 100 Milligramm des Arzneimittels), ein fairer Preis inklusive Gewinnmarge aber bei lediglich 40 Euro pro 100 Milligramm läge, und welche Maßnahmen prüft sie, um künftig vergleichbare Überpreisungen zu begrenzen (www.a erzteblatt.de/news/umsatzstarkstes-krebsmittel-la ut-bericht-zu-teuer-25ee457d-0760-474c-bdf8-e5 9fd67bf0f8)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Tino Sorge vom 4. Mai 2026: Das Arzneimittel mit neuem Wirkstoff Keytruda® (Wirkstoff Pembrolizumab) wurde im Jahr 2015 erstmalig zugelassen und in den deutschen Markt eingeführt. Seit diesem Zeitpunkt wurde das Anwendungsgebiet von Keytruda® kontinuierlich weiterentwickelt und bietet vielen Patientinnen und Patienten eine neue Behandlungsoptionen. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat für Keytruda® eine Vielzahl von Nutzenbewertungen durchgeführt und in vielen dieser Verfahren einen patientenrelevanten Zusatznutzen festgestellt. Auf Grundlage dieser Nutzenbewertungsergebnisse hat der GKV-Spitzenverband mit dem Hersteller einen Erstattungsbetrag verhandelt, welcher auch die Besonderheiten des jeweiligen Therapiegebietes berücksichtigt. Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) sieht die Bundesregierung für Arzneimittel mit hohen Umsätzen eine Reform der Preis-Mengen- Regelung vor. Durch eine gesetzlich vorgegebene Auffangregelung für Mengenrabatte sollen Skaleneffekte der pharmazeutischen Unternehmen stärker als bisher auch den Kostenträgern zugutekommen und Effizienzreserven gehoben werden.

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