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Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe

lobbyregister / register_entry 05.01.2026 · Original ↗

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Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Die Tätigkeiten der Interessenvertretung umfassen im Schwerpunkt die Erarbeitung und Veröffentlichung von Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen im Bereich des Kinder- und Jugendhilferechts. Ferner erfolgt die Durchführung von Gesprächen mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu jugendhilfepolitischen Fragestellungen. Darüber hinaus werden Kampagnen zu rechtswidrigen Praktiken in der Jugendhilfe durchgeführt, die mit Empfehlungen zu erforderlichen gesetzgeberischen Anpassungen und Nachbesserungen verbunden sind. Grundlage: Die Beratungs-Anfragen der im Bundesnetzwerk zusammengeschlossenen Ombudsstellen werden regelmäßig von der Bundeskoordinierungsstelle ausgewertet. Die Daten liefern wichtige Erkenntnisse über die Ergebnisse und Entwicklungen der ombudschaftlichen Beratungstätigkeit und lassen Rückschlüsse auf strukturelle und systemimmanente Schieflagen in der Kinder- und Jugendhilfe zu. Diese Ergebnisse und Erkenntnisse werden in Form einer Jahresstatistik veröffentlicht und mit der Fachöffentlichkeit geteilt. Die Statistik, sowie der Fachaustausch im Bundesnetzwerk, dienen als Grundlage für fachpolitische Positionierungen und weiteren Veröffentlichungen, die der strukturellen Weiterentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe dienen sollen. Das Bundesnetzwerk engagiert sich für die Stärkung der Betroffenenrechte von jungen Menschen und ihren Familien auf Bundesebene und agiert hierbei als fachpolitisches Sprachrohr aller Mitglieder im Bundesnetzwerk. Interessenbereiche: Kinder- und Jugendpolitik; Familienpolitik; Rechte von Menschen mit Behinderung; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Sonstiges im Bereich "Recht" Regelungsvorhaben: - Stellungnahme zum Thema junge geflüchtete Menschen in der Jugendhilfe: Volle Rechte, keine Abstriche! Übergangslösungen sind keine Lösungen: Unter dem Titel „Volle Rechte, keine Abstriche! Übergangslösungen sind keine Lösungen“ positioniert sich das BNO zur Situation junger Geflüchteter in der Jugendhilfe. Die Erfahrungen der Ombudsstellen des BNO zeigen, dass bzgl. junger Menschen mit Fluchterfahrung trotz bestehender Rechte strukturelle Benachteilungen bestehen. Das BNO fordert bedarfsorientierte Konzepte und Handlungsansätze, die unter den Voraussetzungen von Migration die Verwirklichung der universellen Menschen- und Kinderrechte sowie des Jugendhilferechts zum Ausgangspunkt und zum Ziel haben. Die Positionierung besteht aus einer 1-seitigen Kurzfassung und der sich anschließenden vollständigen Positionierung.

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