Trainline S.A.S.
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Trainline S.A.S.
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Das Geschäftsmodell der Trainline S.A.S. mit Sitz in Paris, Frankreich, ist der digitale Vertrieb von Bahn- und Busfahrkarten in Europa und in Deutschland über die Homepage und die App. Die Interessenvertretung in Deutschland setzt sich für faire Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Marktes für von der Deutsche Bahn AG unabhängige Ticketvetriebsdienstleistungsunternehmen ein. Dazu zählen die Begleitung des laufenden Berufungsverfahrens mit Bezug zu der Entscheidung des Bundeskartellamtes, in der im Zusammenhang mit der dem Ticketvertrieb Wettbewerbsverstöße durch die Deutsche Bahn festgestellt wurden. Ein anderes Projekt ist es, über gesetzliche Regelungen auf nationaler oder europäischer Ebene zu fairen Rahmenbedingungen zu gelangen, mit denen die Bundesnetzagentur den Datenzugang und die Provisionshöhen für den digitalen Vertrieb von Fahrkarten der Deutsche Bahn überwachen kann.
Interessenbereiche: Schienenverkehr; Digitalisierung; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Tourismus; Personenverkehr; Öffentliches Recht; Verkehrspolitik
Regelungsvorhaben:
- Regulierung des digitalen Vertriebs von Bahnfahrkarten: Einführung von Regelungen, mit denen das Gleichgewicht für Verhandlungen mit dem dominanten Unternehmen Deutsche Bahn hergestellt wird. Hierzu ist es notwendig, die Kompetenzen der Bundesnetzagentur auf den digitalen Vertrieb von Bahnfahrkarten auszuweiten und ihr die Kompetenz zu geben, die vertraglichen Beziehungen, soweit Datenzugang und Vertriebsprovisionen betroffen sind, zwischen dem Personenverkehr der Deutschen Bahn und den unabhängigen Ticketvertriebsdienstleistern, wie Trainline, auf der Grundlage von FRAND-Prinzipien (Fair, Reasonable and Non-Discirminatory) zu regulieren.
Das Eisenbahnregulierungsgesetz sollte entsprechend angepasst werden. Beispielregelungen für entsprechende Gesetze finden sich in Frankreich und in Spanien.
Relationen
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