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Trainline Deutschland TLD GmbH

lobbyregister / register_entry 13.09.2022 · Original ↗

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Trainline Deutschland TLD GmbH Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Trainline ist ein unabhängiger Anbieter von Online-Fahrkarten für inländische und grenzüberschreitende Zugreisen, die von verschiedenen europäischen Eisenbahnen angeboten werden, und verkauft Fahrkarten an Privat- und Geschäftskunden über verschiedene Kanäle wie seine Websites und mobilen Anwendungen. Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages geführt zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit von großer Bedeutung sind. Dabei geht es unter anderem um die Themen Ticketing, Vertriebskommissionen, Data Sharing, multimodale Buchungsketten sowie digitale Innovationen im Schienenpersonenverkehr. Zweck der Interessenvertretung ist es, die Sicht der Praxis zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung des digitalen Vertriebs von Bahntickets zu geben. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Abende und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden in Einzelfällen auch Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt. Interessenbereiche: Wettbewerbsrecht; Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Kommunikations- und Informationstechnik; Rechtspolitik; Schienenverkehr; Straßenverkehr; Internetpolitik; Verkehrspolitik; Tourismus; Digitalisierung Regelungsvorhaben: - Mobilitätsdatengesetz: Trainline setzt sich für einen innovationsfreundlichen Rechtsrahmen ein: Daten, die über den NAP gehen sollten unentgeltlich geteilt werden und auch bei sich überschneidenden Rechtsvorschriften im Bereich Schiene Vorrang haben. Zudem sollte das Mobilitätsdatengesetz auf die spezifischeren Gesetze im Bereich Eisenbahn verweisen, um die Probleme beim Ticketing zu lösen. - Eisenbahnregulierungsgesetz: Das Eisenbahnregulierungsgesetz regelt bereits den Wettbewerb auf der Schiene und wäre daher ideal, um den digitalen Vertrieb von Bahntickets mitzuregeln. Dann könnten Regeln zum fairen Zugang zur Dateninfrastruktur und neutrale Berechnungsgrundlagen hinsichtlich der Provisionen aufgestellt werden (sog. FRAND-Prinzipien bei Datenzugang und Provision). Als permanente Aufsichtbehörde wäre damit einhergehend die Bundesnetzagentur auch für den digitalen Vertrieb von Bahntickets zuständig und könnte ex-post und ex-ante eingreifen. - Moderne-Schiene-Gesetz: Das Moderne-Schiene-Gesetz könnte eine weitere Gelegenheit sein, den digitalen Vertrieb von Bahntickets mitzuregeln oder auf spezifischere Gesetze im Eisenbahnbereich hinzuweisen. Noch sind aber keine Details bekannt, mit welchen Inhalten der Gesetzgeber das Gesetz ausfüllen wird.

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