Westfalen Weser Netz
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Westfalen Weser Netz
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die Westfalen Weser Netz GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Westfalen Weser Energie GmbH und Co. KG. In ihrer Rolle als vollständig entflochtener Netzbetreiber ist die Westfalen Weser Netz GmbH für den Betrieb von Verteilnetzen in den Bereichen Strom und Gas verantwortlich. Aufgrund ihrer umfangreichen Fachkenntnisse in der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Verteilnetzen sowie ihrer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende engagiert sich die Westfalen Weser Netz GmbH aktiv in der politischen Meinungsbildung und Interessenvertretung.
Die Hauptanliegen der Interessenvertretung liegen dabei auf dem wirtschaftlichen Betrieb der Verteilnetze, der Gestaltung der notwendigen Rahmenbedingungen für die Herausforderungen im Zuge der Energiewende und der Förderung der Digitalisierung im Bereich der Energieinfrastruktur. Um mögliche Lösungsansätze darzulegen, sucht die Westfalen Weser Netz den offenen Dialog und Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundestages und der Bundesregierung. Dies geschieht durch verschiedene Formate wie Veranstaltungen, Gespräche, Fachpositionen sowie durch die aktive Einbringung in Konsultationen und Abfragen über die Verbände der Energiewirtschaft.
Interessenbereiche: Fossile Energien; Energienetze; Kommunikations- und Informationstechnik; Allgemeine Energiepolitik; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Datenschutz und Informationssicherheit; Sonstiges im Bereich "Energie"; Erneuerbare Energien; Digitalisierung
Regelungsvorhaben:
- Überarbeitung von Energiewirtschaftsgesetz und Erneuerbare Energien Gesetz: Das EnWG und EEG wurden tiefgreifend
weiterentwickelt und überarbeitet
- Anpassungen des Gaspakets: Umsetzung des EU‑Gaspakets (Gasbinnenmarktrichtlinie und Gasbinnenmarktverordnung) in deutsches Recht
- EEG 2027: Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Synchronisierung des Anlagenzubaus mit dem Netzausbau sowie zur Verbesserung des Netzanschlussverfahrens
- Überarbeitung Kraftwerkssicherheitsgesetz: Das Regelungsvorhaben soll den Zubau steuerbarer Kraftwerkskapazitäten auf Basis eines Kapazitätsmechanismus anreizen.
- Überarbeitung Netzpaket: Das Netzpaket soll den beschleunigten Ausbau und die effizientere Nutzung der Stromnetze ermöglichen, um den EE-Zubau abzusichern. Zentrale Elemente sind schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, bessere Transparenz über Netzengpässe sowie flexible Netzanschlussmodelle (FCAs) in kapazitätslimitierten Netzgebieten zur Begrenzung von Redispatchkosten und zur Sicherung von Investitions- und Systemstabilität.
- Überarbeitung Gebäudemodernisierungsgesetz: Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) soll die Wärmewende neu ordnen und vereinfachen. Kernpunkte sind die Abschaffung starrer Technologie‑ und Quotenanforderungen, mehr Technologieoffenheit, die stärkere Verzahnung mit kommunaler Wärmeplanung sowie verlässliche Rahmen für Wärmenetze, Biomethan und Förderinstrumente. Ziel sind Planungssicherheit, Kosteneffizienz und ein integrierter Infrastrukturansatz.
Relationen
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