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Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V.

lobbyregister / register_entry 11.05.2022 · Original ↗

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Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V. Tätigkeit: Berufsverband Hauptaufgabe des BDG ist die berufsständische Vertretung der Berufstätigen in den Geowissenschaften. Wir sind gesuchter und etablierter Ansprechpartner und Berater für Mitglieder, Öffentlichkeit und Politik sowie fachlicher und berufsständischer Beistand für unsere Mitglieder. Dazu gehören die Berufsfelder "Ingenieurbüros und freiberufliche Tätigkeiten", "Industrie und Wirtschaft", "Ämter und Behördern" sowie "Hochschulen und Forschungseinrichtungen". Unsere Mitglieder arbeiten in den Fachgebieten Umwelt, Baugrund, Geothermie/Geoenergie, Rohstoffe und Wasser. Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler sind damit in Gebieten tätig, die für die Gesellschaft von essenzieller Bedeutung sind. Die Arbeit des BDG beinhaltet u.a. die Vertretung der Mitglieder und der Berufsgruppe in der Öffentlichkeit, gegenüber den Gesetzgebern, anderen Verbänden und benachbarten Berufsorganisationen usw. sowie den Schutz der Berufsbezeichnungen, die Darstellung des Tätigkeitsfeldes sowie die Fort- und Weiterbildung. Darüber hinaus setzt sich der BDG für eine Erweiterung der Einsatzbereiche von Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftlern sowie für eine moderne und bedarfsgerechte universitäre Ausbildung ein. Interessenbereiche: Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Fossile Energien; Allgemeine Energiepolitik; Berufliche Bildung; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Arbeitsmarkt; Öffentlicher Dienst und öffentliche Verwaltung; Verwaltungstransparenz/Open Government; EU-Gesetzgebung; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Industriepolitik; Klimaschutz; Bauwesen und Bauwirtschaft; Erneuerbare Energien; Hochschulbildung; Kleine und mittlere Unternehmen; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Sonstiges im Bereich "Energie" Regelungsvorhaben: - Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetz z. B. im Hinblick auf Zeitverträge: Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen, die es ermöglichen, in der Wissenschaft auskömmlich und planungssicher beispielsweise auch im Sinne der Familienplanung zu arbeiten. Die Aneinanderreihung von Zeitverträgen soll gegenüber Festanstellungen reduziert werden. - Anpassung der Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV), Ersatzbaustoffverordnung, BBodSchG: Es soll erreicht werden, dass es auch in Zukunft ausreichend und gleichmäßig verteilte Dienstleistungsunternehmen gibt, die Arbeiten entsprechend ErsatzbaustoffV, BBodSchG und den sich davon ableitenden Verordnungen erbringen und die Anforderungen der genannten Regelungen erfüllen können. Somit sollen Verzögerungen auf Baustellen vermieden werden, die dadurch entstehen können, dass zu wenige regionale Dienstleistungsunternehmen vorhanden sind. Aktuell betreiben wir die Diskussion bei der länderübergreifenden Definition des Begriffes "vergleichbare Sachkunde" und Akkreditierung von Untersuchungsstellen. - Umsetzung der Carbon-Management-Strategie: Wir möchten fachlich- und wissenschaftsbasiert an der Carbon-Management-Strategie der Bundesregierung mitgestalten und uns vor allem in den Bereichen CCS (Carbon Capture and Storage) einbringen. - Umsetzung des European Critical Raw Materials Act: Wir möchten die Bundesregierung dabei unterstützen, den Critical Raw Materials Act in Deutschland umzusetzen. Dabei soll unter anderem Wert darauf gelegt werden, eine nachhaltige Versorgung Deutschlands und seiner Industrie mit kritischen und strategischen Rohstoffen sicherzustellen, die gesamte Wertschöpfungskette (Abbau, Raffination, Verarbeitung, Recycling) zu stärken und Abhängigkeiten von einzelnen Lieferstaaten abzubauen. In dieser Industrie müssen Arbeitsplätze geschaffen werden und Arbeitskräfte entsprechend ausgebildet werden. Darüber hinaus sollen die angewandte Forschung in den genannten Bereichen und die Schaffung von Innovationen gefördert werden. - Mitarbeit am zu überarbeitenden Bergrecht (Erneuerung BBergG): Das Bergrecht ist seit mehr als 30 Jahren nicht erneuert worden. Im Zuge der Umsetzung des EU-CRMA (Critical Raw Materials Act) und bei der Versorgung Deutschlands mit kritischen und Standard-Rohstoffen (regional und international) müssen dringend Neuerungen eingebracht werden: Der BDG fordert einen Bürokratieabbau bei der Umsetzung von Projekten für die Versorgung Deutschlands mit Rohstoffen und Energie. Dieser Bürokratieabbau und ergänzend die Digitalisierung können ins Bergrecht einfließen. Somit könnten Antrags- und Genehmigungsprozesse vereinfacht und damit die Genehmigungsfristen verkürzt werden. Dabei soll berücksichtigt werden, dass bei der temporären Umweltnutzung Ressourcenschonung und -effizienz ebenso berücksichtigt werden wie der Erhalt der Artenvielfalt - Unterstützung des Gesetzes zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für Geothermieanlagen, Wärmepumpen und Wärmespeichern: Das Energiepotenzial aus Geothermie als heimische, klimaneutrale, unerschöpfliche, zuverlässige und sichere Energiequelle soll umfangreicher als bisher genutzt werden. Aus Geothermie kann sowohl Wärme als auch Strom gewonnen werden und es handelt sich um eine wetterunabhängige Energiequelle. Der BDG unterstützt Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, zur Digitalisierung und zum Bürokratieabbau im Bereich Geoenergie. - Gesetz zur dauerhaften Speicherung und zum Transport von Kohlendioxid: Das Gesetz schafft erstmals einen bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen für Abscheidung, Transport und geologische Speicherung von Kohlendioxid (CCS). Dies erhöht die Planungs- und Investitionssicherheit für Wirtschaft, Behörden und Fachpraxis. Das Kohlendioxid-Speicherungs- und -Transport-Gesetz kann nur dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn geowissenschaftliche Expertise systematisch eingebunden wird. Hierfür steht der BDG bereit – mit geprüfter Fachkompetenz, anerkannten Standards und einem starken beruflichen Netzwerk.

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