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Kira - Zentrum für KI-Risiken und -Auswirkungen gUG (haftungsbeschränkt)

lobbyregister / register_entry 02.01.2024 · Original ↗

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Kira - Zentrum für KI-Risiken und -Auswirkungen gUG (haftungsbeschränkt) Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Das Zentrum für KI-Risiken und -Auswirkungen (KIRA) ist ein Think Tank im Bereich KI-Politik, der die gesellschaftlichen Auswirkungen fortgeschrittener KI-Technologie untersucht. KIRA hilft politischen Entscheidern und der breiten Bevölkerung, moderne KI besser zu verstehen; fördert den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft; und setzt sich für eine konstruktive öffentliche Diskussion über Chancen und Risiken von KI ein. Dazu beitreibt KIRA Forschung und Öffentlichkeitsarbeit, vernetzt Stakeholder und veranstaltet Workshops. Ziel ist es, gemeinsam mit anderen Stakeholdern auf eine Zukunft hinzuarbeiten, in der fortgeschrittene KI-Systeme nützlich, sicher und fair sind. Interessenbereiche: Wissenschaft, Forschung und Technologie Regelungsvorhaben: - AI Act: Der AI Act ist die weltweit erste umfassende KI-Gesetzgebung und regelt den Einsatz von KI innerhalb der Europäischen Union. Ursprünglich hatte der AI Act allein konventionelle, enge KI ("narrow AI") zum Gegenstand (z. B. KI-gestützte Fahrassistenzsysteme). Wir haben uns dafür eingesetzt, dass zusätzlich die Allzweck-KI ("general-purpose AI") in den Anwendungsbereich des AI Act fällt. Konkret haben wir uns für verbindliche Regeln wie Transparenz- und Evaluationspflichten ausgesprochen, für deren Einhaltung die Anbieter von Allzweck-KI (statt bloß deren Nutzer) verantwortlich sein sollten. Im Trilog-Verfahren der EU ist im Dezember 2023 ein Gesetzesentwurf entstanden, der solche Pflichten enthält. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Bundesregierung diesem Entwurf im EU-Rat zustimmt. - AI Security Institute: Wir setzen uns dafür ein, dass die Bundesregierung zur Stärkung der staatlichen Kapazität im Bereich KI ein AI Security Institute (AISI) nach internationalem Vorbild schafft. Ein solches AISI wäre keine Regulierungsbehörde, sondern ein unabhängiges wissenschaftliches Institut, das KI-gestützte Bedrohungen für die nationale Sicherheit frühzeitig erkennt, erforscht und die Bundesregierung dazu berät. Für die konkrete Umsetzung empfehlen wir die Rechtsform einer bundeseigenen GmbH nach Vorbild der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), eine Ausnahme vom Besserstellungsverbot und perspektivisch den Zugang zu Verschlusssachen. - Ausbau von KI-Rechenkapazität: Im Rahmen der nationalen Rechenzentrumsstrategie hat das BMDS im September 2025 eine öffentliche Konsultation durchgeführt. Wir haben uns daran mit einer Studie beteiligt. Darin machen wir konkrete Vorschläge zur Stärkung der deutschen KI-Rechenkapazität, ausgehend von Schätzungen über die Nachfrageentwicklung in den nächsten Jahren. Zu unseren Vorschlägen gehören u. a. die Bündelung politischer Kompetenzen, die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren und eine Erhöhung der IT-Sicherheit von Rechenzentren.

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