Hansgrohe SE
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Hansgrohe SE
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Hansgrohe wurde 1901 in Schiltach/Baden-Württemberg (Deutschland) gegründet und hat dort noch heute seinen Stammsitz. An acht eigenen Produktionsstandorten, von denen sich vier in Deutschland, sowie je einer in Frankreich, in Serbien, in den USA und in China befinden, fertigt das Unternehmen hochwertige Armaturen, Brausen und Duschsysteme und vertreibt diese in über 150 Ländern. Mit Innovation, Qualität und Design geben die Produkte der Marken AXOR und hansgrohe dem Wasser Form und Funktion. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Hansgrohe Group einen Umsatz von 1,375 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit rund 5.600 Mitarbeitende, davon 60 Prozent in Deutschland. Anteilseigner der Hansgrohe SE sind die US-amerikanische Masco Corporation (Livonia/Michigan) und die Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft der Familie Klaus Grohe (Schiltach/Baden-Württemberg). Nachhaltigkeit ist fest im unternehmerischen Handeln verankert – von der ressourcenschonenden Herstellung bis zu innovativen Technologien, die einen wirksamen Beitrag zum Schutz der Ressource Wasser sowie zur Begrenzung und Anpassung an den Klimawandel leisten.
Der Anteil der Verwendung von Warmwasser am Energieverbrauch für Wohnen ist in den letzten Jahren auf 16% angewachsen. Durch die Entwicklung innovativer Technologien für Bad und Küche kann Hansgrohe den größten Effekt auf den Schutz der Ressource Wasser sowie die Begrenzung und Anpassung an den Klimawandel erzielen, einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten und die Transformation des Gebäudesektors vorantreiben.
Um die Klimawende zu schaffen, bedarf es einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Prioritäten und Strategien der Politik, ein geeigneter rechtlicher Rahmen und öffentliche Kampagnen spielen eine entscheidende Rolle. Das Ziel von Hansgrohe ist es, mit fachlicher Expertise in industrieller Fertigung und profundem Wissen aus der Praxis als kompetenter Dialogpartner für Politik, Behörden und Vertreter der Zivilgesellschaft einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten. Hansgrohe übt Interessenvertretung auf internationaler, EU-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene aus. Dazu nimmt Hansgrohe an Beteiligungs- und Dialogformaten teil, veranstaltet Diskussionsrunden und pflegt den Kontakt zu Mitgliedern des Bundestags und der Bundesregierung sowie zu weiteren relevanten Entscheidungsträgern.
Interessenbereiche: Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; E-Commerce; Klimaschutz; EU-Gesetzgebung; Digitalisierung; Handel und Dienstleistungen; Datenschutz und Informationssicherheit; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Politisches Leben, Parteien; Allgemeine Energiepolitik; Außenwirtschaft; Bauwesen und Bauwirtschaft; Verkehrsinfrastruktur; EU-Binnenmarkt; Wettbewerbsrecht; Industriepolitik; Immissionsschutz; Handwerk; Parlamentarisches Verfahren; Werbung; Verbraucherschutz; Wohnen
Regelungsvorhaben:
- Änderung des GEG: Ziel von Hansgrohe ist es den Beitrag von (warm)wassersparende Produkte zur Energieeffizienz von Gebäude zu anerkennen. Abseits der Heizungstechnologie und der energetischen Qualität der Gebäudehülle kommt der Warmwasserverbrauch in Gebäude bei Energieeffizienzmaßnahmen kaum in Betracht, obwohl 16% des Endenergieverbrauchs in Gebäuden für die Warmwassererwärmung genutzt werden. Um das Potenzial der Warmwassereffizienz auszuschöpfen ist eine Berücksichtigung des Warmwassersverbrauchs im Energiebedarfsausweis von Gebäuden notwendig und könnte für mehr Transparenz sorgen und einen Anreiz zum Warmwassersparen setzen. Darüber hinaus sollte in Zukunft auch der Verbrauch von Warmwasser in die Standards für energieeffiziente Gebäude aufgenommen werden.
- Nationale Wasserstrategie: Hansgrohe setzt sich für eine Verankerung der Wassereffizienz im Gebäudebereich in der Nationale Wasserstrategie und den Wasserstrategien der Länder. Vor dem Hintergrund des Klimawandels stellt Wasserknappheit eine wachsende Herausforderung dar. Deutschland und die EU sollten einen umfassenden und koordinierten Ansatz verfolgen, um Wasserressourcen zu schützen und auf eine „wasserbewusste Gesellschaft“ hinzuarbeiten. Dabei sollten insbesondere die privaten Haushalte nicht vernachlässigt werden. Um die Wassersparpotenziale der privaten Haushalte zu heben, sollte die Wassereffizienz im Gebäudebereich in die nationale Wasserstrategie und die Strategien der Bundesländer integriert werden. Die Strategien bilden den geeigneten Rahmen für Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Wassereffizienz.
- GModG - Warmwasser als Energieeffizienzpotenzial im Gebäudesektor anerkennen: Ziel ist es den Beitrag von (warm)wassersparende Produkte zur Energieeffizienz von Gebäude zu anerkennen. Abseits der Heizungstechnologie und der energetischen Qualität der Gebäudehülle kommt der Warmwasserverbrauch in Gebäude bei Energieeffizienzmaßnahmen kaum in Betracht, obwohl 16% des Endenergieverbrauchs in Gebäuden für die Warmwassererwärmung genutzt werden. Um das Potenzial der Warmwassereffizienz auszuschöpfen ist eine Berücksichtigung des Warmwassersverbrauchs im Energiebedarfsausweis von Gebäuden notwendig und könnte für mehr Transparenz sorgen und einen Anreiz zum Warmwassersparen setzen. Darüber hinaus sollte in Zukunft auch der Verbrauch von Warmwasser in die Standards für energieeffiziente Gebäude aufgenommen werden.
- EnEfG - Warmwassereffizienz: Warmwassereffizienz sollte als anrechenbarer Einsparbeitrag im Rahmen der Einsparpflichten öffentlicher Einrichtungen anerkannt werden. Die Operationalisierung der Energieeffizienzpflicht im Vergaberecht sollte Sanitärtechnik und Warmwasserlösungen als relevante Kategorie einschließen.
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