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Klenk & Hoursch AG

lobbyregister / register_entry 19.12.2022 · Original ↗

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Klenk & Hoursch AG Tätigkeit: Beratungsunternehmen, selbständige Beraterin oder selbständiger Berater Klenk & Hoursch ist eine inhabergeführte Beratung für Corporate Communications und Public Affairs. Wir beraten Unternehmen, Verbände und Organisationen, die sich gesellschaftlich und politisch positionieren wollen. Aufbauend auf kundenspezifischen Monitorings und Analysen unterstützen wir sie dabei, die wesentlichen Stakeholder, gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen ihrer Geschäftstätigkeit zu durchdringen und sich dementsprechend auszurichten. Wir helfen bei der konsistenten Vernetzung mit politischen Stakeholder:innen und NGOs. Und wir unterstützen unsere Auftraggeber:innen dabei, ihre politischen Standpunkte an den richtigen Stellen im sachorientierten Dialog mit politischen Stakeholdern einzubringen. Hierzu betreiben wir in gewissem Umfang auch registerrelevante Maßnahmen gemeinsam mit unseren Kund:innen. Diese umfassen die schriftliche Ansprache von Bundestagsabgeordneten sowie Ministeriumsmitarbeitenden ebenso wie die Anbahnung und Durchführung direkter persönlicher Gespräche mit ihnen. Interessenbereiche: Gesundheitsversorgung; Arzneimittel; Wohnen; Außenwirtschaft; Klimaschutz; Allgemeine Energiepolitik; Entwicklungspolitik; Bauwesen und Bauwirtschaft; Gesundheitsförderung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU; EU-Gesetzgebung; Lebens- und Genussmittelindustrie; EU-Binnenmarkt; Lebensmittelsicherheit; Internationale Beziehungen; Verbraucherschutz; Land- und Forstwirtschaft; Handel und Dienstleistungen; Außenpolitik; Erneuerbare Energien; Handwerk; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Wettbewerbsrecht; Kleine und mittlere Unternehmen; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft" Regelungsvorhaben: - Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) - Berücksichtigung technischer Recycling-Grenzen, Ausschluss von Post-Consumer-Rezyklat-Anforderungen: Die Bundesregierung hat eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) erarbeitet. Die Strategie bündelt alle Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung auf dem Weg zu einer umfassenden Kreislaufwirtschaft. Die Interessenvertretung bezieht sich auf die Begleitung der Umsetzung im Bereich Produktrecht, konkret der Berücksichtigung technischer Recycling-Grenzen bei Produkten mit direktem Kontakt zu Körperausscheidungen und Ausschluss von Post-Consumer-Rezyklat-Anforderungen für Hygieneprodukte aus Gesundheits- und Sicherheitsgründen. - Mehrjähriger Finanzrahmen der EU und Global Europe - Evidenzbasierte Entscheidungen, Verzicht auf gebundene Hilfe: Die Verhandlungen über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU und „Global Europe“ werden die europäische Entwicklungspolitik für das kommende Jahrzehnt prägen. Der aktuelle Entwurf für Global Europe lässt zentrale Stellschrauben für Wirkungsorientierung offen. Das Risiko: Mittel werden verteilt, ohne systematisch zu prüfen, wo sie den größten Nutzen entfalten. Das gefährdet nicht nur entwicklungspolitische Ziele, sondern auch Haushaltsdisziplin und Sicherheitsinteressen. Evidenzbasierte Entscheidungen, gezielte Investitionen in Gesundheit und Bildung sowie der Verzicht auf gebundene Hilfe sind Bausteine, die in den Verhandlungen zu Global Europe verankert werden können, zum Nutzen der ärmsten Länder, der europäischen Steuerzahler und der strategischen Handlungsfähigkeit der EU. - GModG - Warmwasser als Energieeffizienzpotenzial im Gebäudesektor anerkennen: Abseits der Heizungstechnologie und der energetischen Qualität der Gebäudehülle kommt der Warmwasserverbrauch in Gebäude bei Energieeffizienzmaßnahmen kaum in Betracht, obwohl 16% des Endenergieverbrauchs in Gebäuden für die Warmwassererwärmung genutzt werden. Um das Potenzial der Warmwassereffizienz auszuschöpfen ist eine Berücksichtigung des Warmwassersverbrauchs im Energiebedarfsausweis von Gebäuden notwendig und könnte für mehr Transparenz sorgen und einen Anreiz zum Warmwassersparen setzen. Darüber hinaus sollte in Zukunft auch der Verbrauch von Warmwasser in die Standards für energieeffiziente Gebäude aufgenommen werden. - Nationale Wasserstrategie - Verankerung der Wassereffizienz im Gebäudebereich: Ziel ist die Verankerung der Wassereffizienz im Gebäudebereich in der Nationale Wasserstrategie und den Wasserstrategien der Länder. Vor dem Hintergrund des Klimawandels stellt Wasserknappheit eine wachsende Herausforderung dar. Deutschland und die EU sollten einen umfassenden und koordinierten Ansatz verfolgen, um Wasserressourcen zu schützen und auf eine „wasserbewusste Gesellschaft“ hinzuarbeiten. Dabei sollten insbesondere die privaten Haushalte nicht vernachlässigt werden. Um die Wassersparpotenziale der privaten Haushalte zu heben, sollte die Wassereffizienz im Gebäudebereich in die nationale Wasserstrategie und die Strategien der Bundesländer integriert werden. Die Strategien bilden den geeigneten Rahmen für Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Wassereffizienz. - Geltende Vorschriften für Einwegkunststoffe in Feuchttüchern beibehalten: Es wird gefordert, dass die geltenden Vorschriften für Einwegkunststoffe in Feuchttüchern nicht ausgeweitet oder verteuert werden, sondern durch eine bessere Durchsetzung und fundiertere Daten verbessert werden sollten. Es wird ein stabiles Gebühreniveau angestrebt, eine Ausweitung der Herstellerverantwortung auf die Kosten der Abwasserinfrastruktur abgelegnr und eine evidenzbasierte Politikgestaltung, eine strengere Durchsetzung bestehender Verpflichtungen sowie eine stärkere Sensibilisierung der Verbraucher für die ordnungsgemäße Entsorgung gefordert. Dabei werden weiterhin Innovationen wie kunststofffreie Feuchttücher unterstützt. - Ausnahmen von geplanten EU-Gegenzöllen für Fluff-Pulp-Zellstoff: Es wird gefordert, die Stoffe Fluff-Pulp-Zellstoff, Dissolving Wood Pulp und Natronlauge von den geplanten EU-Gegenmaßnahmen gegen US-Importe auszunehmen. Diese Rohstoffe werden für die Herstellung unverzichtbarer Hygieneprodukte wie Windeln, Menstruations- und Inkontinenzprodukte sowie für Vliesstoff- und Viskosefasern benötigt. Sie sind in der EU nicht ausreichend verfügbar und können kaum ersetzt werden. Zusätzliche Zölle würden die Versorgungssicherheit gefährden, Verbraucherpreise erhöhen, die Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze der europäischen Industrie schwächen und zugleich die Abhängigkeit von Drittstaaten verstärken. - Keine Anhebung der Alkoholsteuer im Rahmen des Haushaltsbegleitgesetzes: Ziel ist die Streichung der geplanten Anhebung der Alkoholsteuer und Schaumweinsteuer durch Änderungen im AlkStG und SchaumwZwStG im Rahmen des Haushaltsbegleitgesetzes. Der aktuelle Zustand soll beibehalten werden.

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