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Octopus Energy Germany GmbH

lobbyregister / register_entry 24.02.2022 · Original ↗

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Octopus Energy Germany GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Octopus Energy beschleunigt die Energiewende weltweit mithilfe von Technologie. Seit 2020 ist das Unternehmen als Versorger von 100 % grünem Strom in Deutschland aktiv. Als EnerTech-Unternehmen setzt Octopus auf softwarebasierte Lösungen zur Flexibilisierung des Energiesystems. Das Portfolio umfasst zudem die Installation von Wärmepumpen und Smart Metern. Octopus Energy beteiligt sich konstruktiv an der politischen Debatte um das Gelingen der Energiewende. Das Unternehmen setzt sich dabei für eine innovationsoffene und verbraucherfreundliche Regulierung ein, die ein Energiesystem auf Basis von 100% erneuerbaren Energien ermöglicht. Octopus Energy vertritt auch die Interessen der verbundenen Gesellschaften Octopus Energy Services Germany GmbH, Energy Metering Germany GmbH und Octopus Electric Vehicles Germany GmbH. Als Teil einer Unternehmensgruppe verfolgen sie dieselben Ziele und bringen ihre Positionen gemeinsam ein. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Energie"; Allgemeine Energiepolitik; Erneuerbare Energien; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Klimaschutz; Energienetze; Verbraucherschutz Regelungsvorhaben: - Reform des Strommarktdesigns, der Netzentgeltsystematik und der Rahmenbedingungen für nachfrageseitige Flexibilität zur Senkung der Systemkosten: Ziel ist die Reform des Strommarktdesigns und der Netzentgeltsystematik zur Senkung der Endkundenstrompreise. Angestrebt wird die gesetzliche Einführung dynamischer Netzentgelte und lokaler Preissignale zur Reduzierung des Netzausbaubedarfs. Dafür müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen im EnWG modernisiert werden: Dies beinhaltet die marktbasierte Flexibilisierung von Haushalten und steuerbarer Verbrauchseinrichtungen (§ 14a EnWG), die rechtssichere Erschließung des bidirektionalen Ladens sowie die einfache Integration dezentraler Speicherkapazitäten in den Redispatch-Prozess (Redispatch 3.0). - Beschleunigung des Smart-Meter-Rollouts, Abbau von Barrieren für wMSB und messtechnische Befähigung für bidirektionales Laden: Ziel ist die Beschleunigung des Smart-Meter-Rollouts durch die Sicherung des wettbewerblichen Messstellenbetriebs (wMSB) sowie die Standardisierung und Digitalisierung des Messwesens im MsbG. Dies umfasst die Einführung vereinfachter technischer Standards (Smart Meter Light), die Modernisierung der Marktkommunikation sowie die mess- und datenseitige Ermöglichung des bidirektionalen Ladens. Angestrebt wird zudem die Etablierung zentraler Datenplattformen zur Ablösung kleinteiliger Verwaltungsstrukturen, um administrative Hürden zu senken und die Kosteneffizienz des Gesamtsystems zu steigern. - Weiterentwicklung der EEG-Förderlogik für bessere Markt- und Systemintegration Erneuerbarer Energien: Ziel der Interessenvertretung ist die Weiterentwicklung des EEG hin zu einem marktbasierten Vergütungssystem. Angestrebt wird die schrittweise Ablösung der staatlichen Einspeisevergütung durch marktnahe Instrumente wie Power Purchase Agreements (PPAs) und Contracts for Difference (CfDs). Ein wesentlicher Fokus liegt auf der verbesserten Systemintegration erneuerbarer Energien, um deren Erzeugung mit Marktsignalen und dem Netzzustand zu harmonisieren sowie Fehlanreize abzubauen. - Sicherung der Investitionssicherheit im Wärmepumpenmarkt durch verlässliche Förderpfade im Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG): Ziel ist die Herstellung von Planungssicherheit für Investitionen in den Wärmepumpenmarkt durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Angestrebt wird eine verlässliche Fortführung der Förderung im GEG mit einem planbaren, degressiven Ausstiegspfad zur Vermeidung von Investitionshemmnissen. Ziel der Einflussnahme ist die Schaffung technologieneutraler und langfristig kalkulierbarer Rahmenbedingungen für Hersteller, Fachhandwerk und Verbraucher zur Unterstützung des Wärmepumpen-Hochlaufs. - Stärkung des Verbraucherschutzes im Stromvertrieb und Aktivierung des Wettbewerbs für Bestandskunden: Ziel ist die Beseitigung von Informationsdefiziten bei Preisgestaltungen und Vertragsverlängerungen, die derzeit das aktive Wechselverhalten von Verbrauchern hemmen und Bestandskunden systematisch benachteiligen. Angestrebt wird die gesetzliche Einführung regelmäßiger, transparenter Tarif- und Wechselinformationen für Endverbraucher sowie flankierender Berichtspflichten für Lieferanten gegenüber der Bundesnetzagentur, um intransparente Preisanpassungsstrategien effektiv zu unterbinden. - Vermeidung übermäßiger Belastungen für Stromverbraucher, technologieoffenes StromVKG und Abbau von Marktbarrieren für dezentrale Flexibilitäten: Ziel ist die europarechtskonforme, technologieoffene und wirtschaftliche Ausgestaltung des StromVKG und die Vermeidung übermäßiger finanzieller Belastungen von Stromverbrauchern. Angestrebt wird die vollständige Gleichberechtigung von Lastflexibilitäten, Speichern und Kleinanlagenpools in den Ausschreibungsverfahren sowie die Berücksichtigung marktwirtschaftlicher Alternativen wie einer Absicherungspflicht. Zur Vermeidung von Investitionshemmnissen wird zudem ein konsequenter Bürokratieabbau durch vereinfachte Zulassungsprozesse und eine deutliche Reduzierung der marktblockierenden Bürgschaftspflichten für Auktionsteilnehmer gefordert.

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