natureplus e.V. - Internationaler Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen
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natureplus e.V. - Internationaler Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Ziel des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, des Umwelt- und Verbraucherschutzes sowie der Verbraucherberatung auf dem Gebiet des zukunftsfähigen, d.h. nachhaltigen, umweltverträglichen und gesundheitlich unbedenklichen Bauens und Wohnens. Dies geschieht durch die Entwicklung wissenschaftlicher Kriterien und Prüfverfahren, die geeignet sind, Bauprodukte, Baustoffe und Einrichtungsgegenstände bezüglich ihrer Umweltverträglichkeit, gesundheitlichen Unbedenklichkeit und Gebrauchstauglichkeit zu bewerten. Der Verein entwickelt und fördert Umweltzeichen und Qualitätszeichen für nachhaltige Bauprodukte, Baustoffe und Einrichtungsgegenstände. Der Verein informiert Verbraucher, Planer, Hersteller und Händler etwa durch den Aufbau einer öffentlichen Produktdatenbank und durch Publikationen und Veranstaltungen. Der Verein fördert weiterhin die nationale wie internationale Verbreitung von Qualitätszeichen im Bauwesen. Er kommuniziert international, vielsprachig, offen und transparent. Der Verein verfolgt diese Ziele in möglichst vielen Ländern und ist bestrebt, entsprechend seinen Möglichkeiten in möglichst vielen Ländern durch nationale Organisationen präsent zu sein. Der Verein betreibt und unterstützt alle Arten von Einrichtungen, die geeignet sind, diese Ziele zu fördern.
Zur Durchsetzung der beschriebenen Ziele werden Politiker*innen, Ministerien und weitere politische Entscheidungsträger*innen über direkte Anschreiben, Positionspapiere, Stellungnahmen oder Veranstaltungen kontaktiert. Grundlage hierfür ist die Vernetzung und der Austausch mit unseren Mitgliedern sowie Akteur*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik.
Interessenbereiche: Klimaschutz; Wohnen; Stadtentwicklung; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Sonstiges im Bereich "Energie"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Ländlicher Raum; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Bauwesen und Bauwirtschaft; Wissenschaft, Forschung und Technologie
Regelungsvorhaben:
- Gebäudeenergiegesetz: Anpassung des Gebäudeenergiegesetz zur stärkeren Berücksichtigung nachhaltiger Baustoffe und Bauweisen. Vollständige Integration von Lebenszyklusanalysen in den Bewertungen von Gebäuden.
- Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Beibehalt und Förderung der Unsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes.
Berücksichtigung der Interessen und Notwendigen von Unternehmen im Bereich der Bauprodukte
- Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS): Berücksichtigung von rechtsverbindlichen Ressourcenschutzpflichten im Rahmen der Nationalen Kreislaufwirtschaftstrategie. Diese sollen unter Angabe von Bezugs- und Erreichungsjahr festgeschrieben rwerden und Reduktionspfade beinhalten, hierfür ist ein rechtlicher Rahmen in Form eines Ressourcenschutzgesetzes vorzusehen.
in besonderer Fokus muss auf den Gebäudesektor gelegt werden. Die Förderung nachhaltiger Baupodukte, die gleichberechtigte Berücksichtigung und Förderung von Sekundärbaustoffen sowie ein Fokus auf Sanierung und Umbau des Gebäudebestandes müssen zentrale Elemente der NKWS sein.
- Bauturbo: Mit einer Reihe von Gesetzesvorhaben will die Bundesregierung den Kampf gegen die Wohnungsnot und gegen die Krise im Bausektor aufnehmen: Mit der Novelle des Baugesetzbuchs, der Verfahrensbeschleunigung in angespannten Wohnungsmärkten ("Bauturbo") sowie mit dem neuen Hilfsprogramm "Jung kauft Alt". natrueplus und weitere Umweltverbände sehen einige der neuen Regelungen kritisch.
- Gebäudemodernisierungsgesetz: Berücksichtigung zusätzlicher Aspekte zur Baustoffwahl, Lebenszyklusbetrachtung,
Berücksichtigung der Umsetzung der Klimaziel Forderung einer grundlegenden Überarbeitung, die den Bestandsschutz ins Zentrum rückt, die LCA mit strengen Grenzwerten unterlegt und die stoffliche Qualität von Baustoffen als gleichwertiges Schutzziel anerkennt.
Relationen
Keine Relationen.