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Öko-Institut e.V.

lobbyregister / register_entry 03.03.2022 · Original ↗

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Öko-Institut e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Das Öko-Institut ist eine der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungseinrichtungen für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Auf Basis einer wertorientierten wissenschaftlichen Forschung berät das Öko-Institut Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu Themen wie Chemikalienmanagement und Technologiebewertung; Energie und Klimaschutz; Immissions- und Strahlenschutz; Landwirtschaft und Biodiversität; Nachhaltigkeit in Konsum, Mobilität, Ressourcenwirtschaft und Unternehmen; Nukleartechnik und Anlagensicherheit sowie Recht, Politik und Governance. Die Forschungs- und Beratungstätigkeiten des Öko-Instituts finden stark überwiegend in Form von Aufträgen und Zuwendungen statt, die über öffentliche Ausschreibungsverfahren vergeben werden. Darüber hinaus wurden Mitarbeitende des Öko-Instituts in verschiedene Gremien und Kommissionen der Bundesregierung berufen oder zu Expertenanhörungen durch den Bundestag oder die Bundesregierung zu Stellungnahmen zu spezifischen Themen eingeladen, was nicht in den Meldebereich des Lobbyregisters fällt. Die Kontaktaufnahme durch das Öko-Institut zu Mitgliedern der Regierung oder des Bundestags ist daher auf wenige Themenfelder beschränkt, zu denen das Öko-Institut selbst Veranstaltungen organisiert und Forschungsergebnisse vorstellt. Dazu zählten im Berichtszeitraum die Förderung der Elektromobilität, die Finanzierung von Infrastrukturausbau und Energietransition sowie die Kreislaufwirtschaft, die Forschungspolitik und die Rahmenbedingungen der Forschungsförderung. Interessenbereiche: EU-Gesetzgebung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Recht"; Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Immissionsschutz; Artenschutz/Biodiversität; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Sonstiges im Bereich "Energie"; Fossile Energien; Energienetze; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Verkehrspolitik; Land- und Forstwirtschaft; Atomenergie; Allgemeine Energiepolitik; Klimaschutz Regelungsvorhaben: - Das Öko-Institut fordert die Bundesregierung dazu auf, die Förderung von praxisorientierter Forschung zur Elektromobilität weiterzuführen: Das Öko-Institut setzt sich dafür ein, das finanzielle Mittel im Bundeshaushalt 2025 bereitgestellt werden zur Fortführung staatlich geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Elektromobilität der LKW für die Transformation des Verkehrssektor hin zu einem nachhaltigen und auf erneuerbaren Energien basierenden Sektor - Das Öko-Institut setzt sich für eine soziale Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung ein: Das Öko-Institut setzt sich dafür ein, dass soziale Belastungen durch Klimaschutzmaßnahmen vermieden werden. Vor diesem Hintergrund hat das Öko-Institut Empfehlungen für eine soziale Staffelung eines Klimageldes entwickelt, dass zur Kompensation der Belastungen durch eine CO2-Bepreisung diskutiert wird. Ein Klimageld wird insbesondere im Zusammenhang mit dem EU-Emissionshandel in den Sektoren Gebäude und Verkehr diskutiert und der Pflicht zu einem Klima-Sozialplan in der Verordnung (EU) 2023/955 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Mai 2023 zur Einrichtung eines Klima-Sozialfonds und zur Änderung der Verordnung (EU) 2021/1060. - Das Öko-Institut hat sich für die Verabschiedung der Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie im Bundeskabinett vor den Neuwahlen eingesetzt: Die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie soll Ziele und Maßnahmen zum zirkulären Wirtschaften und zur Ressourcenschonung aus allen relevanten Strategien zusammenführen. Der Dialogprozess zur Erarbeitung umfasste 25 Runde Tische mit Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Damit wird ein Rahmen geschaffen, der die rohstoffpolitisch relevanten Strategien der Bundesregierung so zusammenführt, dass das Ziel des Koalitionsvertrages, den primären Rohstoffbedarf absolut zu senken, erreicht wird. Das Öko-Institut hat sich mit anderen Organisationen dafür eingesetzt, dass das Kabinett den Entwurf der Nationalen Kreislaufwirtschaft noch vor Ende der Amtszeit der Bundesregierung verabschiedet. - Effiziente Forschungsförderung in den Handlungsfeldern Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz: Potenziale und Optionen zur Steigerung der Effizienz in der Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstituten, Projektträgern und Ministerien innerhalb des bestehenden Rechtsrahmens für Zuwendungen.

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