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Mobil in Deutschland e.V.

lobbyregister / register_entry 02.03.2022 · Original ↗

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Mobil in Deutschland e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation Mobil in Deutschland e.V. ist ein bundesweit tätiger Automobilclub, der die Interessen der Autofahrer und mobilitätsinteressierten Menschen in Deutschland vertritt und deshalb einen Austausch mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu verkehrs- und mobilitätspolitischen Fragestellungen pflegt. Die Ausübung der Interessenvertretung erfolgt auch durch die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Informationskampagnen sowie durch Bereitstellung von Informationsmaterialien. Interessenbereiche: Straßenverkehr; Personenverkehr; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Automobilwirtschaft; Kleine und mittlere Unternehmen; Handwerk; Verkehrsinfrastruktur; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Güterverkehr; Luft- und Raumfahrt; Schifffahrt; Industriepolitik; Klimaschutz; Öffentliches Recht; Handel und Dienstleistungen; Verbraucherschutz; Schienenverkehr; Erneuerbare Energien; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Rechtspolitik; Verkehrspolitik; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Stadtentwicklung; Politisches Leben, Parteien; EU-Gesetzgebung; Immissionsschutz; Wettbewerbsrecht; Sonstiges im Bereich "Energie"; Fossile Energien Regelungsvorhaben: - Beibehaltung der Richtgeschwindigkeit auf Bundesautobahnen: Das Konzept der Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen sollte beibehalten werden. Natürlich können bei Bedarf lokale oder flexible, situationsabhängige Geschwindigkeitsbegrenzungen erfolgen, aber auf ein generelles Tempolimit soll verzichtet werden. - Änderungen der Novelle der 10. BImSchV für den Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe: Um für mehr Nachhaltigkeit im Straßenverkehr zu sorgen, braucht es alternative, erneuerbare Kraftstoffe wie HVO100 oder E-Fuels - besonders im Hinblick auf die aktuelle Bestandsflotte. Mobil in Deutschland e.V. setzt sich daher für die Förderung dieser Kraftstoffe ein und für höhere Mindestquoten für E-Fuels in der RED. - Rücknahme der in der EU beschlossenen "Verbrennerverbote" für Pkw, leichte und schwere Nutzfahrzeuge: In der EU sollen nur noch solche Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden, die beim Fahren CO2 -emissionsfrei sind. Das bedeutet das Aus für Verbrenner-Neufahrzeuge ab 2035 und bei Lkw ab 2030. Mobil in Deutschland e.V. steht für die Wahrung der Technologieoffenheit und fordert daher die Abschaffung des EU-Verbrennerverbots für Lkw und für Pkw. Zudem gibt es bis heute keine finale Regelung zur Berücksichtigung erneuerbarer, alternativer Kraftstoffe als Erfüllungsoption in den CO2-Emissionsnormen. - Abschaffung der gesetzlichen Vorhaltepflicht von Super E5 an Tankstellen: Ziel der Interessenvertretung ist die Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Kraftstoffangebot an Tankstellen. Dabei soll die bestehende Verpflichtung zur Vorhaltung bestimmter Kraftstoffsorten überprüft und gegebenenfalls aufgehoben werden, um den Anbietern mehr Flexibilität bei der Ausgestaltung ihres Kraftstoffangebots zu ermöglichen - besonders im Hinblick auf alternative Kraftstoffe wie HVO100 oder E20. Hierzu sollen die einschlägigen gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungen entsprechend geändert werden.

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