Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Der BDWi vertritt als Spitzenorganisation die Dienstleistungswirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt. Dazu zählen unternehmensnahe und soziale Dienstleistungen, die Freizeitwirtschaft, grüne Dienstleistungen und nicht zuletzt die Versicherungs- und Finanzdienstleistungen. Die meisten Mitglieder zählen zum Mittelstand. Schon heute steht der BDWi für rund 100.000 Unternehmen mit mehr als zwei Millionen Beschäftigten.
Der BDWi ist Dienstleister für seine Mitgliedsverbände. Er unterstützt sie bei der Durchsetzung ihrer Interessen. Er organisiert politische Gespräche und Veranstaltungen. Im BDWi sprechen die Experten aus den Mitgliedsverbänden immer mit ihrer eigenen, starken Stimme.
Seit fast 20 Jahren organisiert der BDWi die Aktion Praxis für Politik. Mehr als 100 Bundestagsabgeordnete nehmen sich jedes Jahr einen Tag Zeit, um in ihrem Wahlkreis ein Unternehmen aus einer der BDWi-Mitgliedsbranchen besser kennenzulernen.
Der BDWi informiert seine Mitglieder über aktuelle Gesetzgebungsinitiativen der Bundesregierung und der Parteien. Er bündelt die Positionen der Mitgliedsverbände bei gemeinsamen Interessen und bereitet diese für Kommunikationskanäle und Gesetzgebungsprozesse auf.
Interessenbereiche: Politisches Leben, Parteien; Verbraucherschutz; Grundsicherung; Gesundheitsversorgung; Versicherungswesen; Handel und Dienstleistungen; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Arbeitslosenversicherung; Klimaschutz; Rente/Alterssicherung; Berufliche Bildung; Pflegeversicherung; Arbeitsmarkt; EU-Gesetzgebung; Pflege; Erneuerbare Energien; Straßenverkehr; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Verkehrspolitik; Bank- und Finanzwesen; Fossile Energien; Land- und Forstwirtschaft; Kleine und mittlere Unternehmen; Krankenversicherung; Automobilwirtschaft; Wettbewerbsrecht
Regelungsvorhaben:
- Ablehnung der geplanten Mehrbelastungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Rahmen des Rentenpakets 2: Die BDWi lehnt die Festlegung auf Haltelinien im Rentenpaket 2. Für das Generationenkapital lehnt er eine Festlegung auf die Anlage nach ESG-Kriterien ab.
- Reform der Sozialversicherungssysteme: Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, die Sozialversicherungssysteme zu reformieren. Dafür sollen Kommissionen eingesetzt werden. Unabhängig davon läuft die Reformdebatte bereits. Darum hat der BDWi ein Konzept veröffentlicht.
- Gesetz zur Änderung des Tabaksteuergesetzes: Der BDWi spricht sich gegen die Anhebung der Tabaksteuer aus.
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