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envia Mitteldeutsche Energie AG

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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envia Mitteldeutsche Energie AG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) setzt sich vor allem für die Umsetzung der Energiewende und die reibungslose Integration der erneuerbaren Energien in das Strom(verteil)netz ein. Themen der Netzregulierung (Strom und Gas), des Planungs- und Genehmigungsrechts sowie der intelligenten Vernet-zung (Smart Grid) sind für enviaM daher von besonderer Bedeutung. Als voll integrierter Regionalversor-ger spielen auch andere energiepolitische Themen, z. B. der Ausbau der Erneuerbaren Energien, Energie-preise und die Wasserstoffwirtschaft eine wichtige Rolle. Die enviaM positioniert sich daher zu relevanten Themen und steht Vertreter*innen des Bundestages, der Bundesregierung und der Ministerialverwaltung für den Austausch zur Verfügung. Dazu veranstaltet die enviaM Parlamentarische Abende oder beteiligt sich mit ihrer Expertise an externen Veranstaltungen im parlamentarischen Raum, formuliert Positionspapiere und organisiert unterschiedliche Gesprächsformate in Berlin oder ihren Standorten. Interessenbereiche: Bauwesen und Bauwirtschaft; Klimaschutz; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Energienetze; Stadtentwicklung; Ländlicher Raum; Industriepolitik; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Cybersicherheit; Immissionsschutz; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Sonstiges im Bereich "Energie"; Sonstiges im Bereich "Innere Sicherheit"; Allgemeine Energiepolitik Regelungsvorhaben: - Integration der erneuerbaren Energien in die Stromverteilnetze: Das Gelingen der Energiewende hängt entscheidend davon ab, den Ausbau der Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien mit den vorhandenen und künftigen Stromverteilnetzen in Einklang zu bringen. Dazu braucht es insbesondere eine Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Verteilnetze. - Transformation der Gasnetze und Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur in der Fläche: Zur Transformation der Industrie und der Wärmeversorgung sind mit Blick auf die künftige Nutzung der Gasnetze Rechts- und Investitionssicherheit notwendig. Dies gilt insbesondere auch für den Aufbau einer H2-Infrastruktur. Hier müssen die Belange der Verteilnetzbetreiber von vornherein mit berücksichtigt werden. Zudem müssen die Rahmenbedingungen für Bau, Betrieb und die Einbindung von Elektrolyseuren entsprechend gestaltet werden. - Wärmeversorgung in den Kommunen nachhaltig sichern: Für die langfristige Sicherung einer flächendeckenden, klimaneutralen und kosteneffizienten Wärmeversorgung sind bei der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung die Belange der Kommunen, der regionalen Netzbetreiber sowie der Wärme-/Energieerzeuger zu berücksichtigen. - Änderungen der Rahmenbedingungen für den Anschluss von Batteriespeichersystemen: Batteriespeichersysteme (BESS) sollen zukünftig in ihrer Fahrweise und ihrer Verortung im Hinblick auf noch zu definierende Kategorien (netzneutral und netzdienlich) an das Stromnetz angeschlossen werden. Netzneutral soll dabei als neuer Mindeststandard festgelegt werden.

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