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ERGO Group AG

lobbyregister / register_entry 25.02.2022 · Original ↗

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ERGO Group AG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die ERGO Group ist ein international tätiger Versicherungskonzern. Unternehmen der ERGO Group bieten in Deutschland unter der Marke ERGO unter anderem Produkte im Bereich der Lebens-, Schaden-/Unfall- und Reiseversicherung an. Private Krankenversicherung wird unter den Marken ERGO und DKV angeboten. Zum Zweck der Interessenvertretung werden Gespräche und Schriftverkehr mit Vertretern des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung geführt. Wir setzen uns im Bereich der Lebensversicherung für eine Stärkung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge ein, für Wahlfreiheit zwischen privater und gesetzlicher Absicherung bei obligatorischer Altersvorsorge der Selbständigen sowie für die Beibehaltung des Provisionsvertriebs. Bezüglich Flutschäden fordern wir einen Dreiklang aus Prävention, Klimafolgenanpassung und Versicherungsschutz; dabei ist es unser Ziel, die Versicherungsdichte zur Absicherung von Elementarereignissen in der privaten Wohngebäudeversicherung deutlich zu erhöhen und so die Hauseigentümer zu schützen. Im Gesundheitswesen favorisieren wir das bestehende duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung, ebenso wie in der Pflegeversicherung; ferner sollten nach unserer Auffassung die betriebliche Kranken- und Pflegeversicherung eine größere Verbreitung finden, wozu auch steuerrechtliche Maßnahmen beitragen können. Über sämtliche Versicherungssparten hinweg betreffen uns versicherungsvertragsrechtliche und -aufsichtsrechtliche Fragen, ebenso wie die regulatorische Ausgestaltung des Finanzmarktes im Allgemeinen – sowohl national als auch auf EU-Ebene. Im Bereich der Digitalisierung sprechen wir uns für eine Nutzung der darin liegenden Potentiale und für einen effektiven Daten- und Verbraucherschutz aus, unter Vermeidung von überflüssiger bzw. sich widersprechender Regulierung, sowie von Bürokratie. Interessenbereiche: Datenschutz und Informationssicherheit; Versicherungswesen; Digitalisierung; Krankenversicherung; Rente/Alterssicherung; Pflegeversicherung; EU-Gesetzgebung Regelungsvorhaben: - Betriebliche Pflegeversicherung und private Pflegezusatzversicherung steuerlich fördern: Die betriebliche Pflegeversicherung sollte umfassend steuerlich abzugsfähig sein, entsprechend der betrieblichen Altersvorsorge. Ebenfalls sollte die private Pflegezusatzversicherung steuerlich gefördert werden. - Bedenken gegen die Erforderlichkeit von FIDA: Beim Kommissionsentwurf der Financial Data Access (FIDA) - Verordnung (COM (2023) 360 final vom 28.6.2023) werfen wir die grundsätzliche Frage auf, ob die beabsichtigten Regelungen überhaupt erforderlich sind. - Ablehnung eines Finanzausgleichs zwischen Privater und Sozialer Pflegeversicherung: Ein Finanzausgleich zwischen Privater und Sozialer Pflegeversicherung wäre verfassungswidrig und würde in der Sozialen Pflegeversicherung kaum beitragssatzsenkend wirken. - Befugnis zur Verarbeitung von Gesundheitsdaten: Privaten Krankenversicherern sollte es - wie der GKV - erlaubt sein, vorhandene Gesundheits- und Abrechnungsdaten ihrer Versicherten zum Zweck der Risikoerkennung und der Unterbreitung gezielter Vorsorge- und Beratungsangebote auszuwerten.

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