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Pfizer Pharma GmbH

lobbyregister / register_entry 24.02.2022 · Original ↗

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Pfizer Pharma GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die Pfizer Pharma GmbH ist ein Unternehmen der Pfizer-Gruppe mit Sitz in Berlin. Sie gibt als Teil der industriellen Gesundheitswirtschaft in Deutschland Impulse zu wichtigen Zukunftsthemen und nimmt aktiv an politischen und gesellschaftlichen Debatten teil. Unsere Kernkompetenzen liegen traditionell in der Forschung und Entwicklung neuer Therapien. Unser Ziel ist es, einen Beitrag zu leisten, die Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft in Deutschland inkl. der damit verbundenen Digitalisierung zu stärken, zugleich aber auch die Gesundheitsversorgung regional und überregional zu stärken und damit viele Arbeitsplätze zu sichern. Unser Ziel ist es, die Patientenorientierung des deutschen Gesundheitssystem zu stärken. Wir tauschen uns daher regelmäßig mit einer Vielzahl unterschiedlicher Akteur:innen aus, darunter auch Mitglieder des Deutschen Bundestages und Vertreter:innen der Bundesregierung, stoßen Diskussionen an und setzen gemeinsame Projekte um. Hierzu veranstalten wir parlamentarische Tages- oder Abendveranstaltungen, interdisziplinäre Roundtable, digitale Paneldiskussionen oder unterschiedliche Standortbesuche. Angegebene Positionspapiere werden zu den entsprechenden Themen übermittelt. Pfizer-Mitarbeiter:innen nehmen an Veranstaltungen als Diskutant:innen oder Gäste teil. Mit unserer Plattform Land der Gesundheit versuchen wir interdisziplinäre Impulse zu setzen, indem Fachleute aus dem Gesundheitswesen, Patientient:innen-Organisationen, aus Medizin und Verbänden, aber auch die Wissenschafts- und Forschungs-Community sowie Start-ups ihre Perspektiven auf ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem teilen. Dabei ist es uns wichtig, unsere Anliegen stets klar und transparent zu kommunizieren. Darüber setzen wir uns auch mit gesellschaftlichen Themen auseinander und loten aus, an welchen Stellen wir einen Beitrag leisten können oder wir Entwicklungspotenziale sehen, die wir unterstützen. Die Bandbreite unserer Themen ist groß. Wir diskutieren mit, wenn es um Corporate Social Responsibility, Diversity & Inklusion in der Gesundheitswirtschaft geht oder treten gegen Antisemitismus ein. Ziel ist es stets, über den intensiven Austausch gemeinsam mit unterschiedlichsten Akteur:innen Projekte anzustoßen und konkrete Forderungen und Handlungsempfehlungen zu formulieren. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Industriepolitik; Öffentliches Recht; Gesundheitsförderung; Politisches Leben, Parteien; Außenwirtschaft; Krankenversicherung; Sonstiges im Bereich "Recht"; Datenschutz und Informationssicherheit; Arzneimittel; Arbeitsmarkt; Hochschulbildung; Berufliche Bildung; EU-Gesetzgebung; Digitalisierung; Gesundheitsversorgung; Rechtspolitik; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Internationale Beziehungen; Sonstiges im Bereich "Gesundheit" Regelungsvorhaben: - Weiterentwicklung des Medizinforschungsgesetzes: Pfizer setzt sich im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Medizinforschungsgesetzes sowie flankierender forschungs und gesundheitspolitischer Regelungen dafür ein, die Rahmenbedingungen für klinische Studien in Deutschland zu verbessern und einen nachhaltigen Zugang zu medizinischen Innovationen zu ermöglichen. Ziel ist es, durch eine kohärente nationale Forschungsförderungsstrategie, eine bessere politische Koordination über Sektorengrenzen hinweg, die Einbindung ambulanter Strukturen zur Ermöglichung wohnortnaher Studienangebote, den Ausbau digitaler Infrastrukturen sowie die Stärkung von Forschungskompetenzen und der Patientenbeteiligung eine leistungsfähige und international wettbewerbsfähige Forschungslandschaft zu fördern. - Verbesserung der Versorgung mit Schutzimpfungen: Pfizer setzt sich im Rahmen gesetzlicher und untergesetzlicher Regelungen zur Impfversorgung dafür ein, die Versorgung mit Schutzimpfungen zu verbessern und den bestehenden leistungsrechtlichen Anspruch der Versicherten zu unterstützen. Hierzu bringt Pfizer Vorschläge zur Nutzung digitaler Potenziale, zum Ausbau niedrigschwelliger Impfangebote sowie zur strukturellen Weiterentwicklung und Stärkung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ein. - AMNOG zur Flexibilisierung der Nutzenbewertung und Erstattungssystematiken für neuartige Therapien: Pfizer setzt sich im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren und Reformdiskussionen zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) dafür ein, dass sich der innovative Charakter neuartiger, insbesondere onkologischer Therapien, in den rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen der Nutzenbewertung und der Erstattungsbetragsverhandlungen widerspiegelt. Bestehende Verfahren sollen überprüft und weiterentwickelt werden, um die Anwendbarkeit innovativer Erstattungsmodelle zu ermöglichen. Zudem bringt Pfizer Positionen zur Ausgestaltung der Umsatzschwelle für Arzneimittel zur Behandlung seltener Erkrankungen im Kontext des GKV Finanzstabilisierungsgesetzes ein. - Wiederherstellung der Verhandlungslösung im AMNOG: Pfizer setzt sich im Zusammenhang mit gesetzlichen Anpassungen des AMNOG dafür ein, die Möglichkeiten ergebnisoffener Erstattungsbetragsverhandlungen zu stärken. In diesem Zusammenhang werden bestehende gesetzliche Vorgaben, insbesondere zu Leitplanken und Abschlägen, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Innovationsanreize, Versorgungssicherheit und die langfristige Stabilität der GKV bewertet und in politische Diskussionen eingebracht. - Impfungen in Apotheken: Pfizer setzt sich im Rahmen gesetzlicher Regelungen zur Durchführung von Schutzimpfungen dafür ein, das Angebot von in Apotheken verimpfbaren Impfstoffen auszuweiten. Ziel ist es, Präventionsangebote zu stärken und Impfquoten zu erhöhen. - Stärkung der Prävention im deutschen Gesundheitssystem: Pfizer beteiligt sich an politischen Diskussionen zur Weiterentwicklung präventiver Regelungen im Gesundheitssystem, insbesondere im Kontext von Public Health Strategien und leistungsrechtlichen Vorgaben. Ziel ist es, evidenzbasierte und niedrigschwellige Präventionsmaßnahmen strukturell zu stärken und Prävention als festen Bestandteil der Gesundheitsversorgung zu verankern. - Revision des Abschlags auf Kombinationstherapien: Pfizer setzt sich im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen zur Erstattungsbetragsbildung nach dem AMNOG dafür ein, den mit dem GKV Finanzstabilisierungsgesetz eingeführten Abschlag auf Kombinationstherapien zu überprüfen. Ziel ist es, den Zugang von Patientinnen und Patienten zu therapeutischen Weiterentwicklungen sicherzustellen sowie bürokratische Belastungen und Rechtsunsicherheiten zu reduzieren. - Herstellerabschlag auf Arzneimittel abschaffen: Pfizer bringt sich in politische Diskussionen zur Ausgestaltung der Preis und Erstattungsregelungen für Arzneimittel im Sozialgesetzbuch 5. Dabei setzt sich Pfizer dafür ein, dass sich Erstattungspreise für innovative, patentgeschützte Arzneimittel am nachgewiesenen Zusatznutzen orientieren. In diesem Zusammenhang werden Positionen zur Ausgestaltung und Wirkung des Herstellerabschlags eingebracht, insbesondere im Hinblick auf Investitions und Innovationsanreize. - EU - HTA - Implementierung: Pfizer begleitet die Implementierung der europäischen HTA Verordnung (EU HTA) auf europäischer und nationaler Ebene und bringt sich in die damit verbundenen Anpassungsprozesse des AMNOG ein. Ziel ist es, Doppelstrukturen und zusätzliche Bürokratie zu vermeiden und eine zeitnahe Versorgung von Patientinnen und Patienten mit innovativen Arzneimitteln zu unterstützen. - Sicherstellung einer nachhaltigen GKV-Finanzierung: Pfizer beteiligt sich an politischen Diskussionen zur finanziellen Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), insbesondere im Kontext von gesetzgeberischen Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Finanzierungsgrundlagen. Ziel ist es, nachhaltige Rahmenbedingungen zu unterstützen, die eine verlässliche Versorgung der Versicherten mit innovativen Arzneimitteln und Impfstoffen ermöglichen. - Technologische Souveränität stärken: Pfizer bringt sich in politische Diskussionen zu industrie , forschungs und gesundheitspolitischen Maßnahmen ein, die auf die Stärkung technologischer Souveränität im Arzneimittel und Impfstoffbereich abzielen. Dabei werden insbesondere Regelungen zu Lieferketten, Produktionskapazitäten, Vorprodukten sowie zum Zugang zu Schlüsseltechnologien begleitet. - GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG): Pfizer ist von zentralen Regelungen des Gesetzentwurfs betroffen, insbesondere im Bereich der Arzneimittelpreisregulierung (z.B. zusätzlicher dynamischer Herstellerabschlag, Ausweitung von Abschlägen auf Impfstoffe, Preis-Mengen-Regelungen). Pfizer setzt sich für verlässliche und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen ein, die eine nutzenbasierte Preisbildung sowie den schnellen Zugang zu innovativen Therapien gewährleisten und den Pharmastandort Deutschland stärken.

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