Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL)
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Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL)
Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO)
Wir engagieren uns für eine ökologisch und sozial gerechtere Welt und treten für die Wahrung der Menschenrechte ein. Mit dieser Zielstellung bearbeitet das FDCL mit dem regionalen Fokus auf Lateinamerika/Karibik (LAK) ein breites Themenspektrum: Zu den Schwerpunkten gehören die (Politik)Bereiche Handel, Rohstoffe, Landwirtschaft/Ernährung, Klima, Biodiversität und Unternehmensverantwortung. Zu einzelnen Aspekten und Themen unserer Arbeit veröffentlichen wir Studien, Hintergrund- und Informationsmaterialien so wie Presseinformationen, die wir in die breite Öffentlichkeit tragen. Auch Politiker*innen schreiben wir an, senden diesen unsere Publikationen zu und suchen den Austausch zu unseren Themen. Im Rahmen der von uns organisierten Austausch- und Informationsveranstaltungen sowie Besuchsprogrammen mit Gästen aus Lateinamerika suchen wir auch den direkten Kontakt zu Politiker*innen, insbesondere Mitgliedern des Deutschen Bundestages, um diese von unseren Positionen zu überzeugen. Wir zeigen bestehende Problemlagen und Ungerechtigkeiten auf, diskutieren Handlungsalternativen und richten im Bündnis mit anderen Forderungen an die Politik.
Interessenbereiche: Land- und Forstwirtschaft; Internationale Beziehungen; Wettbewerbsrecht; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Entwicklungspolitik; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Artenschutz/Biodiversität; Diversitätspolitik; Klimaschutz; Allgemeine Energiepolitik; Menschenrechte; Handel und Dienstleistungen
Regelungsvorhaben:
- Exportverbot für in Deutschland verbotene Pestizide: Das FDCL setzt sich dafür ein, den Export bestimmter Pflanzenschutzmittel zu untersagen, die in der EU aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht zugelassen sind.
- Anwendung und Beibehaltung des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und Umsetzung der EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive: FDCL setzt sich für die konsequente Anwendung und Beibehaltung des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes sowie dessen Weiterentwicklung durch die zeitnahe Umsetzung der EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) ein.
- Sicherstellung der Finanzierung zivilgesellschaftlicher Vorhaben im Bereich Entwicklungspolitik/Entwicklungszusammenarbeit: FDCL setzt sich für die Sicherstellung und Ausweitung der Finanzierung zivilgesellschaftlicher Vorhaben insbesondere im Bereich der entwicklungspolitischen Bildung in Deutschland und von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit im Globalen Süden ein.
- Umsetzung EU Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten: Das FDCL fordert, dass die EU die beschlossene Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten wie verabschiedet und ohne Verzögerungen umsetzt
- Neuausrichtung der EU-Bioökonomie-Strategie: FDCL fordert eine grundlegende Neuausrichtung der EU-Bioökonomie-Strategie, die sowohl ökologisch nachhaltig als auch sozial gerecht gestaltet sein muss.
- Deutsch-Brasilianisches Atomabkommen: 1975 schloss die Bundesrepublik Deutschland mit Brasilien ein Atomabkommen zum Aufbau einer Atomwirtschaft. Wir setzen uns für eine Aufkündigung dieses Abkommens ein. Wir fordern konkret, dass die aktuelle Prüfung durch die Bundesregierung zur Kündigung des Atomabkommens führt und die Bundesrepublik Deutschland ihre bisherige Zulieferrolle für das brasilianische Atomprogramm aufgibt.
Relationen
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